Tape On Cover (TOC) , Tear On Cover (TOC), Tasche, Tape On Back Cover (TOBC), Tape, TAS / TAS-Liste, Tax Code / Tax Stamper, Tear, Tempern, Testpressung, Texturiertes Cover, Tip-on Cover / Tip-on Jacket,
Tip-on Gatefold Sleeve, Titel, Tiny Vinyl, Tri-fold, Triple Album (Tpl)
Tape On Cover
TOC

Die Abkürzung TOC bedeutet "Tape on Cover" und ist ein Hinweis, dass das Cover mit Klebefilm ausgebessert wurde.
Das kann ein abgeklebter Riss am Cover sein, z.B. am Hüllenrand, an einer Außenkante oder auch beispielsweise am Falz.
Wird der Klebefilm sehr alt, dann wird er bräunlich, klebt nicht mehr richtig und wird bröselig, weil die Weichmacher
weg sind (s. Fotobeispiel).
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Tear On
Cocer
TOC
"TOC" = "Tear On Cover" beschreibt einen Abriss am Cover. Beim Abziehen von Aufklebern (z.B. ein Preisschild oder Sticker) reißt der Klebstoff Teile der Coveroberfläche ab. Am häufigsten sieht man die Preisschildabrisse oben links oder oben rechts an der Coverfront.
Tipp:
Manche Abrisse lassen sich mit etwas Geschick retuschieren! Im Begriff "Abriss" habe ich einige Ideen für eine Reparatur zusammengetragen.
Weitere Informationen:
mehr Details s. dz. den Begriff "Tear" oder "Abriss"
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Tape On
Back Cover
TOBC

"TOBC" bedeutet vermutlich "Tape On Back Cover", d.h. es befindet sich Klebeband (Tape) auf der Rückseite oder auf der Cover-Rückseite. wurde ein. Mit Klebeband werden meist Einrisse geflickt.
(Meine Definition von "TOBC" ist im Moment noch unbestätigt, also eine Vermutung meinerseits!)
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Tasche

"Tasche", auch "Innentasche" genannt, ist der Fachausdruck der Hersteller-Industrie. Im Sammler-Jargon ist es die "Innenhülle" (im engl. "Innersleeve" oder "Jacket").
Es gibt einige Varianten von "Taschen", z.B. mit und ohne Fenster oder auch mit und ohne Innenfütterung ("Polylined Sleeve" ). Die Luxus-Variante aus dem Zubehör-Handel ist das "Master-Sleeve". Die Standard-Farbe ist weiß und die Tasche ist ohne Aufdruck. Es gibt natürlich auch diverse Farbvarianten, z.B. Schwarz, rot, blau, gelb usw.
Ein besondere Variante ist die bedruckte Innenhülle, das sogenannte "Original Inner Sleeve (OIS)".
Weitere Informationen:
s. dz. auch "Innenhüllle", "Polylined Sleeve", "Japanhülle", "Master-Sleeve", "OIS", "Hülle"
s. dz. in meinem Plattenlexikon, Kap. 3 "Die Innenhülle"
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TAS
TAS-Liste
Das Akronym "TAS" steht für "The Absolute Sound". Eine "TAS-Liste" ist eine Zusammenstellung mit klanglich besonders gut gepressten Schallplatten. Im Fokus steht bei diesen Schallplatten die Klangqualität, also der Sound.
Das Kürzel TAS kommt vom dem amerikanischen HiFi-Magazin "the abso!ute sound", dass die Idee einer TAS-Liste eingeführt hat: www.theabsolutesound.com. Zum Download ein freies Exemplar (Fall 2025): https://freemagazinespdf.com/the-absolute-sound-fall-2025/
Manche Platten-Sammler erstellen sich solch eine Liste, um ihre sehr gut klingende Alben aus der Sammlung darin zu vermerken. Meine "TAS"-Liste ist diese hier: Alfred's TAS Liste.
Hintergrund-Info:
www.analog-forum.de/wbboard/index.php?thread/15947-die-alternative-tas-liste/
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Tax
Code
Tax
Stamper
Code

Dies betrifft nur englische Pressungen: "Tax Code" oder "Tax Stamper Code" (dt. Steuerkennzeichen) sind zwei gestanzte Buchstaben auf älteren englischen Schallplatten im Etiketten-Bereich des "Zentrierlochs". Es gibt verschieden Buchstabenkombinationen, die für bestimmten Zeiträume bzw. Höhe von Steuern gegolten haben.
Das Foto-Beispiel zeigt die Buchstaben "K" und "T" auf dem Platten-Etikett der englischen Erstausgabe von "Pink Floyd - The Piper At The Gates Of Dawn" (1st., UK 1967).
Es sind die "Tax Codes" die von englischen Plattenlabels (Plattenverlage, z.B. EMI, Columbia, Parlophone etc.) die mit der Zeit geändert wurden, weil die britische Steuerbehörde die prozentuale Besteuerung auf Luxusgüter veränderte (vgl. dz. den Online-Artikel von "LondonJazzCollector":
londonjazzcollector.wordpress.com/buying-records-online/uk-purchase-tax-codes
und "2006ANDREAM": www.2006andreamvinyl.co.uk/index_files/UKTAXSTAMPERCODES.htm).
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Tear

"Tear" ist das englische Wort für einen "Abriss" oder "Riss" an einem Cover oder Label. Beim Abziehen von Aufklebern (z.B. ein Preisschild oder Sticker) reißt der Klebstoff Teile der Oberfläche ab. Am häufigsten sieht man die Preisschildabrisse oben links oder oben rechts an der Coverfront.
Tipp:
Manche Abrisse lassen sich mit etwas Geschick retuschieren!
Im Begriff "Abriss" habe ich einige Ideen für eine Reparatur zusammengetragen.
Weitere Informationen:
- s. dz. "Tear On Cover", "Abriss", "Price Tag", "Sticker", "Aufkleber", "SMT (small tear)"
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Tempern

Bei audiophilen Schallplattenfans gibt es eine Maßnahme, die zu einer Klangverbesserung der Schallplatte führen kann,
das ist das sogenannte "Tempern". Hierbei wird durch eine Wärmebehandlung die Material-Härte des Vinyls verbessert und Material-Spannungen reduziert.
Wenn man das professionell macht, dann verwendet man dazu eine Schallplatten-Bügelgerät (Schallplatten-Glättungsgerät). Manche dieser Spezial-Geräte verfügen über ein Wärmeprogramm mit einer Temperaturkurve, das speziell zum Tempern ausgelegt ist.
Der Betreiber der Portale "Vinylclean" und "Vinyl-Fan" hat sich ausgiebig mit dem Thema "Tempern" beschäftigt und dazu zwei Blogs veröffentlicht. Zu beachten ist hierbei, wie Herr Krug in seinen Blogs berichtet, dass das Tempern nicht bei allen Arten von Schallplatten möglich ist:
- Portal "Vinyl-Clean": Schallplatten tempern - ein Klanggewinn
- Portal "Vinyl-Fan" der Artikel "Testbericht Pro-Ject Flatten It"
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Testpressung

Eine Testpressung dient dem Presswerk zur Kontrolle, bevor die eigentliche Massenproduktion startet. Ein oder mehrere Muster werden an den Auftraggeber (z.B. Tonstudio, Künstler, Produzenten und Plattenlabel) übergeben und dort geprüft.
Ist die Testpressung noch ungeprüft, dann nennt man es "ungeprüftes Muster". Wird die Testpressung abgesegnet, dann ist die Testpressung ein "geprüftes Muster" und die Produktion kann beginnen.
Da die Testpressungen üblicherweise ein weißes Label haben und in einem weißen Cover aufbewahrt werden, so nennt man die Testpressung auch im Fachjargon der Profis "Weißpressung".
Weitere Informationen:
s. dz. auch "Musterplatte", "Weißpressung", "Promo", "Pressung"
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Texturiertes Cover
texured
cover
textured
sleeve

Bei einem "texturierten Cover" hat die Cover-Oberfläche eine etwas rauhe Struktur, die einem Stoffbezug ähnelt (z.B. von Leinenstoff).
Hierzu zwei Beispiele:
- "Jethro Tull - Aqualung" (RP, GER 1972)
Hier erweckt die Texturierung den Eindruck als wäre das
Coverbild auf Leinenstoff aufgemalt.
- "Fleetwood Mac - Rumours"
(1st., GER 1977)
Bei Kunstlicht hat das Cover einen matten Schimmer, ist
etwas und daduch sehr griffig.
Weiterführende Informationen:
- s. dz. "Gimmick-Cover", "Gimmick", "Cover"
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Tip-on Cover
Tip-on Jacket
Tip-on sleeve

Ein "Tip-On Cover" oder "Tip-On Jacket" (dt. Aufkleber-Hülle) ist eine alte Form der Cover-Herstellung, z.B. aus der Zeit, als die Cover noch teilweise von Hand hergestellt wurden oder die maschinelle Herstellung technisch noch eingeschränkt war.
Die Frontseite ist etwas größer als die Rückseite und hat an drei Seiten Klebefalze, die zum Verkleben nach hinten umgeknickt wurden. Mit diesen Falzen wurde dann das Blatt der Rückseite aufgelegt und dann geklebt (Bsp. s. Foto) oder die Rückseite wird direkt auf die Falze geklebt.
Auf dem Blatt der Frontseite kann zur Veredelung eine hochwertig gefertigte Grafik aufgeklebt werden. Heutzutage
verwendet man die "Tip-On Cover"-Technik, wenn ein Cover, mit einer drucktechnisch hochwertigen Front veredelt werden soll.
Beispiele aus den 60 Jahren:
- "Pink Floyd - The Piper Of The Gates Of Dawn" (1st, UK 1967)
- "James Brown - Prisoner Of Love" (USA 1962)
- "Rolling Stones - Around And Around" (FRA, 1965)
Weitere Informationen:
- s. dz. "Tip-On Gatefold Sleeve", "Außenhülle", "Cover"
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Tip-on
Gatefold Sleeve

Genauso wie das oben erwähnte "Tip On-Cover", so wird auch ein "Tip-On Gatfold Sleeve" hergestellt und ist eben die Gatefold-Variante des "Tip-On Cover".
Bei einem "Tip-on Gatefold" werden heutzutage die Außenflächen mit besonders hoher Druckqualität hergestellt, die überstehenden Falze werden nach innen geknickt und dann die Rückseiten aufgeklebt. So entsteht ein sehr hochwertiges, aber auch sehr schweres Gatefold.
Beispiel:
- "Beth Gibbons - Lives Outgrown" (1st., Worldwide 05/2024)
Weitere Informationen:
- s. dz. "Tip-on Cover", "Außenhülle", "Cover", "Gatefold"
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Titel
Album-Titel
Musik-Titel

Album-Titel:
Zur Identifikation einer Albums benötigt man zunächst den Albumtitel. Der Titel ist sozusagen die Überschrift eines Albums und ist das obligatorische Merkmal. Der Titel dient zur Einstimmung und ist der einleitende Gedanke zum Album. Normalerweise steht der Album-Titel auf der Vorderseite des Covers (Ausnahmen bestätigen die Regel).
Wenn man sich die vielen Album-Titel betrachtet, dann spürt man die Kreativität und Fantasie, die die bei der Produktion beteiligten Personen in das Album-Projekt einbringen. Oft ist schon alleine an der Titel der erste Anreiz, sich mit dem Album zu beschäftigen.
Musik-Titel:
Mit dem Begriff "Titel" werden oft auch die einzelnen Musikstücke (engl. "Tracks") eines Albums beschrieben. Daher nennt man in den "Liner
Notes" die Aufzählung der einzelnen Musikstück auf dem Album auch "Titelliste" (oder engl. "Track List"). Es ist ein ungeschriebenes Gesetz, das jedes Musikstück, egal ob
rein instrumental gespielt oder mit Gesang, zur Identifikation einen "Titel" bekommt bzw. hat.
Beispiele von bekannten Album-Titel:
- "Jethro Tull - Aqualung" (GER 1972)
- "Supertramp - Even In The Quietest Moment" (EU 1977)
- "George Michael - Symphonica" (EU 2014)
- "Depeche Mode - Memento Mori" (EU 2023)
- "Pink Floyd - The Wall" (UK 1979)
Anmerkung:
Folgende Angaben sollten m.E. zur genauen Beschreibung eines Schallplatten-Album genannt werden:
Titel, Interpret, Land, Jahr der Ausgabe, Katalog-Nr. / Matrix-Nummer, Labelcode (ggf. weitere Besonderheiten). Auf dem Album sind dann weitere Informationen durch die "Credits" verfügbar.
Weiterführende Informationen:
- s. dz. Album" , "Song", "Instrumental", "Interpret"
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Tri-fold
Tri-fold sleeve
Tri-fold Cover

Ein"Tri-fold-sleeve" bzw."Tri-fold Cover" ist eine Klapphülle, die aus 3 verbundenen Teilen besteht (eine 3-fache Klapphülle);
z.B. sind die frühen Soundtracks vom Kinofilm zum 1968er Woodstock-Festival mit drei LPs in einem "Tri-fold Cover" verkauft worden (s. Foto).
Beispiel:
"V.A. - Woodstock - Music From The Original Soundtrack An More" (GER 1970, 3-LP-Set, Tri-fold-Cover)
Weitere Informationen:
- s. dz. "Triple-Album", "Gatefold (GAT)"
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Triple-Album
Tpl

Ein "Triple-Album (Tpl)" besteht aus einem Set mit 3 Langspielplatten (LP)."Triple-Alben" sind schon recht selten.
Cover-Varianten: Entweder die LPs befinden sich in einem "Tri-fold Cover" , in einem "Boxset" oder alle
drei LPs befinden sich in einem etwas dickeren 1-fach-Cover.
Ein anderer Begriff um ein "Triple-Album" zu beschreiben, ist der Begriff "3-LP-Set".
Beispiele:
- "V.A. - Woodstock - Music From The Original Soundtrack An More" (GER 1970, 3-LP-Set, Tri-fold)
- "V.A. - Kuschelrock Vol. 1" (1st., GER 1987, 3-LP-Set, 1-fach Cover)
- "Stevie Wonder - Looking Back" (CAN, 1977, 3-LP-Set, Lim. Edition, Tri-fold)
- "Witthüser & Westrupp - Trips und Träume - Der Jesuspilz -Bauer Plath" (GER 1980, 3-LP-Set, Boxset)
Weitere Informationen:
- s. dz. "Tri-fold Cover", "Gatefold (GAT)", "Boxset", "Doppel-Album"
(⇑ Index / ⇑Abkürzungen)
(Ende)
