Label, Labelcode (LC), Lackschnitt (Lacquer), Laminat / Laminierung, Laminatablösung, Langspielplatte (LP),
Ländercodes, Lead-Single, Leerrille, Lenticular (LEN), Live-Album, Limited Edition (LE), Limited Edition (LTD / Ltd), Liner Notes, Liquid Vinyl, Locked Groove, Lucky Number, Lyric Sheet (Lyrics)
Label

Der Kurzbegriff "Label" hat im Zusammenhang mit Schallplatten eigentlich zwei Bedeutungen. Plattenhändler und Plattensammler bezeichnen zum einen mit diesem Begriff das runde, aufgepresste "Etikett" auf der Schallplatte (bei den Presswerkern heißt das "Papieraufleger" ). Zum anderen aber, wenn es um die Musik und deren Produktion geht, dann ist mit "Label" ein "Plattenlabel", "Musiklabel" bzw. ein "Musikverlag" gemeint.
Die weltweit größten "Musiklabels" nennt man "Major-Labels". Daneben gibt es eine Vielzahl von kleineren, unabhängigen Labels, das sind die "Independent-Labels", kurz "Indie-Label".
Weiterführende Informationen:
- s. dz. "Plattenlabel", "Major-Label", "Indie-Label", "Etikett", "Papieraufleger"
- s. dz. in meinem Plattenlexikon einige Label-Beispiele: Die Schallplatte (dort das Kap. 1.4)
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Labelcode
LC

"LC" ist die Abkürzung für "Label Code". Ein "Labelcode" ist ein Kennzeichen zur Identifizierung des Musiklabels bzw. Plattenlabels (Wikipedia: Musiklabel), dass das
entsprechende Plattenalbum veröffentlicht hat.
Der "Labelcode" wird normalerweise auf dem "Etikett" (Label auf der Schallplatte) und auf dem Plattencover mit abgedruckt. Eine Liste zu den Musiklabels und den zugehörigen "Labelcode" gibt es auf Wikipedia: Liste der Musiklabels.
Beispiel: Der "Labelcode" LC 09437 ist das deutsche Musiklabel "36music".
In Deutschland kann man einen "Labelcode" bei der "GESELLSCHAFT ZUR VERWERTUNG VON LEISTUNGSSCHUTZRECHTEN mbH (→ GVL), beantragen.
Weitere Informationen zum "Labelcode" gibt es auf Wikipedia: Labelcode und hier: Liste der Musiklabels.
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Lackschnitt
Lacquer

Das "Lackschnittverfahren", international "Lacquer" genannt, ist die gebräuchlichste Methode, um die Schallplatten-Rillen zu schneiden. Dazu wird mit einem Schneidstichel die Ton-Rille in eine mit Lack beschichtete Scheibe geritzt (geschnitten). Der erhitze Schneidstichel wird mit Hilfe einer Elektromechanik analog zum Tonsignal horizontal in der x- und y-Ebene bewegt und schneidet dabei in die rotierende Scheibe die "Ton-Rille".
Ein ähnliches Verfahren ist das "Direct Metal Mastering (DMM)". Hier wird die Rille in eine kupferbeschichtete Metallscheibe geschnitten.
Weitere Informationen:
- s. dz. "DMM", "Pressmatrize"
- Portal "MonotypePressing": Lackschnitt vs. DMM - Was ist der Unterschied?
- Portal "Railroad Track Studios": www.railroad-tracks.de/dmm-vs-lackschnitt
- Portal "Vinyl Herstellung": www.vinylherstellung.de/vinyl-pressung/
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Laminat
Laminierung

Ist eine Coverbeschichtung. Die meisten älteren Cover sind laminiert, das man an einer glänzenden oder matt-glänzenden Oberfläche erkennen kann. Dieser Schutzüberzug war aus Gründen der damaligen Drucktechnik notwendig.
Eine Laminierung schützt, bis zu einem gewissen Grad, den Aufdruck vor Abrieb und Feuchtigkeit. Zudem wirkt der Aufdruck dadurch etwas deutlicher und die Farben leuchten.
Ältere Cover, die nicht laminiert wurden, sind stumpf und haben eine etwas raue Oberfläche. Der Aufdruck ist matt und die Coveroberfläche ist auch sehr empfindlich.
Die heutige Drucktechnik, die bei Plattencovern eingesetzt wird, benötigt keine zusätzliche Laminierung der Oberfläche.
Der Nachteil der früheren Laminierungstechnik ist, dass durch Alterung die Laminierung spröde wird und die Laminatschicht kann sich ablösen (→ "Laminatablösung"), Blasen bilden oder es entstehen sehr häufig Einrisse an den Kanten.
Beispiele:
Cover mit Laminierung: "Star wars - The Force Awaken" (1st., EU/UK 2016)
Cover ohne Laminierung: "Neil Young - Harvest" (1st., GER 1972)
Weiterführende Informationen:
- s. dz. "Laminatablösung/Laminatblasen", unlaminiert", "Cover"
- s. dz. in meinem Plattenlexikon: Laminatschäden
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Laminat-
ablösung
Laminat-
blasen

Bei alten Covern sieht man immer wieder mal Laminatblasen oder auch Laminatablösungen auf der Coveroberfläche und im Kantenbereich. Dies fällt insbesondere bei dunklen Cover auf (s. Beispiel-Foto).
Was ist die Ursache?
Verursacht werden die Laminatschäden durch die Alterung der Laminatbeschichtung. An besonders exponierten Stellen am Cover, wie z.B. an den Kanten und Ecken, haben die betroffenen Stellen etwas Spannung und bekommen zudem relativ viel Licht ab. Das führt zum Ausdünsten der Weichmacher am Laminat und die Verklebung der Laminatschicht trocknet aus.
Weiterführende Informationen:
- s. dz. "Laminat", "unlaminiert", "Cover"
- s. dz. in meinem Plattenlexikon: Laminatschäden
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Langspielplatte
LP

Das Akronym "LP" steht für "Long Play" bzw. "Langspielplatte" und ist das am meist verbreitete Schallplatten-Format. Die LP kann eine Spielzeit bis ca. 25 Minuten pro Seite haben (somit eine deutlich größere Spielzeit als bei einer "EP", "Single" oder "Maxi") und hat üblicherweise einen Durchmesser von 12" (ca. 30 cm). Die vorgegebene Abspielgeschwindigkeit ist 33-1/3 [U/min]. Es gibt aber auch LPs (meist aus dem audiophilen Bereich), die mit 45 U/min abgespielt werden.
Komponenten der LP (vgl. dz. Foto):
- "Einlaufrille", "Ton-Rille", "Leerrille (Pausenrille)", "Auslaufrille" ("Locked Groove"), "Katalog-Nummer" / "Matrix-Nummer", "Etikett (Label)", "Zentrierloch (Zentrierung)".
Weitere Informationen:
- s. dz. "Single", "Maxi", "EP"
- viele Information zur Langspielplatte gibt es in meinem Platten-Lexikon im Kap. 1 "Die Schallplatte".
- Geschichte der LP vom Portal "Grammophon-Platten.de": Die Erfindung der Langspielplatte
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Ländercodes

"Ländercodes", das sind die gängigen Länder-Codes z.B. für das Herstellungsland von Schallplatten-Alben.
Hier einige Beispiele:
GER = GERMANY
GBR = Großbritannien
USA = Vereinigte Staaten
NLD = Niederlande
USA = Vereinigte Staaten
CAN = Kanada
FRA =Frankreich
JPN = Japan
BRA = Brasilien
CHN = Volksrepublik China
RUS = Russland
usw.
Weitere Informationen: - s. dz. Wikipedia: Ländercodeliste
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Lead-Single
Pre-Release
Vorab-
Veröffentlichung

"Lead-Single", "Pre-Release":
Diese Begriffe aus der Musik-Industrie beschreiben die Vorgehensweise der Musikverlage, vor allem für das Musik-Genre "Pop".
Eine Lead-Single ist ein aussichtsreicher Musiktitel, der vorab veröffentlicht wird, um auf ein bevorstehendes Album aufmerksam zu machen. Somit wird bereits im Vorfeld der erste Umsatz generiert (s. dz. auch "Vorabveröffentlichung"). Dieses Vorgehen wird unterstützt durch Promo-Versionen, einer radiotauglichen Abmischung (Radio-Edit) und durch die wöchentlich publizierten "Single-Charts" der Musikindustrie.
Die "Lead-Single" soll einen ersten Eindruck vermitteln, welchen Stil das neue Album haben wird und man will die Fans auf das neue Album einstimmen.
In manchen Fällen erfolgt(e) die Veröffentlichung einer "Lead-Single" auch zeitgleich mit dem neuen Album (vgl. dz. "Auskopplung").
Der Unterschied zu früheren Zeiten (während der Blütezeit der Schallplatte) liegt darin, dass damals eine "Lead-Single" tatsächlich auf einem physischen Tonträger, als "7"-Single", veröffentlicht wurde. Mit der zunehmenden Digitalisierung wurden Single-Hits meist auf einer CD veröffentlicht. Inzwischen werden die "Lead-Singles" digitalen Format (FLAC, MP3) auf den Streaming-Portalen veröffentlicht und oftmals parallel als Video-Clip.
Die "7"-Single" war damals das geeignete Format für die "Jukeboxen/Musikboxen" und natürlich für die Fans und die Plattensammler. Heutzutage, im Zeitalter des
Streamings, wird nur noch in ganz seltenen Fällen eine "Lead-Single" in Form eines physischen Tonträgers veröffentlicht. Wenn überhaupt, dann eher noch als
eine nachfolgende "Auskopplung", wenn ein Titel zum Hit geworden ist.
Beispiele:
- "Elton John - Goodbye Yellow Brick Road" (Single: UK 21.Sep.1973 / Album: UK 5.Okt.1973)
- "Queen - We Are The Champions" (Single: UK 7.Okt.1977 / Album: UK 28.Okt.1977)
- "RAYE - Escapism. / The Thrill Is Gone" (FLAC-File-Single): UK 12.Okt.2022 / Album: UK 3.Feb.2023)
Weitere Informationen:
- s. dz. "Single", "45er", "Vorabveröffentlichung", "Auskopplung", "Single-Charts"
- s. dz. Wikipedia: Lead-Single
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Leerrille
Pausenrille

Beispielsweise auf eine Langspieleplatte (LP) erkennt man auf der Rillenoberfläche blanke Ringe, die sogenannte "Leerrille" oder auch mit "Pausenrille" bezeichnet. Die schmale "Leerrille" zeigt optisch an, wo sich die Titelübergänge befinden (s. dz. das Beispielfoto).
Durch die "Leerrille" kann ein Musiktitel direkt mit dem Tonarm/Tonabnehmer angesteuert werden, indem man die Abtastnadel in der "Leerrille" aufsetzt. Man hört akustisch ein kurzes Aufsetzen, ggf. ein leises Knistern und dann beginnt auch schon der Musiktitel zu spielen.
Weitere Informationen:
- s. dz. "Einlaufrille", "Auslaufrille", "Endlosrille", "Flankenschrift",
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Lenticular
LEN
Mit Lenticular ist eine Linsenrasterbild, vereinfacht ausgedrückt ein "Wackelbild" gemeint. Diese Bildlinsentechnik wird eingesetzt bei den sogenannten "Wackelbildern", die ja nach Blickwinkel eine veränderte Darstellung zeigen.
Es gibt wenig Schallplatten-Cover auf denen als Gimmick ein Linsenrasterbild aufgeklebt wurde. Dies wird durch den Begriff "Lenticular" oder "Lenticular Image" gekennzeichnet.
Beispiele hierzu:
- "CHRIS DE BURG - INTO THE LIGHT"
- "ROLLING STONES - THEIR SATANIC MAJESTIES REQUEST"
- Ein YouTube-Video das ein KISS-Album mit Lenticular-Cover
zeigt: www.youtube.com/watch?v=BcnXXm33iAg
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Live-Album

Das Gegenstück zum "Studio-Album" ist ein "Live-Album". Beim "Studio-Album" wird im Tonstudio das gesamte Album in vielen Sessions mit guter Soundtechnik aufgenommen und abgemischt. Das Ergebnis ist letztendlich ein "künstlich" geschaffenes Musik-Album, digital bearbeitet und abgemischt und hat i.d.R. eine sehr gute Tonqualität.
Beim Live-Album hingegen hat man völlig andere Voraussetzungen - es ist eben ein Livemitschnitt von einem Konzert. Die Musikstücke werden so aufgenommen, wie sie die Musiker live auf der Bühne spielen. Der Charme solcher Livemittschnitte liegt hierbei m.E. in der Tatsache, dass man bekannte Musikschnitte in einer Live-Variante "neu" erleben kann, oftmals mit interessanten Improvisationseinlagen und Soloparts (z.B. ein Schlagzeugsolo). Bei den Live-Mittschnitten behält der Gesang die Natürlichkeit der Sänger und ist frei von Overdubs (= künstliche Mehrstimmigkeit der gleichen Stimme), gelegentlich aber mit Halleffekten unterstützt.
Bei bekannten Bands werden die Aufnahmen mit mobiler Tonstudio-Technik auf parallelen Tonspuren (z.B. pro Mikrofon eine Tonspur) mitgeschnitten und in einem nachgelagerten Schritt abgemischt.
Beispiele besonderer Live-Alben:
- "The Who - Live At Leeds" (1st., GER 1970, GAT)
- "Grand Funk Railroad - Live Album" (1st., GER 1970, DoLp, Gatefold))
- "V.A. - Woodstock Soundtrack - Music From The Original Soundtrack" ( 1st., Ger 1970, 3xLP, Tri-Fold)
- "Dominique Fils-Aimé – Live At The Festival International ... " (1st, CA 2025, DoLP, GAT)
- "George Benson - In Concert - Carnegie Hall" ( 1st., GER 1977, GAT)
- "Eagles - Eagles Live" ( 1st., EU 1980, DoLP, GAT)
- "Deep Purple - Made In Japan" (1st., GER 1972, DoLP, GAT)
Weiterführende Informationen:
- s. dz. "Studio-Album", "Album"
- s. dz. in meinem Audio-/HiFi-Lexikon: Aufnahme
- "Rolling Stone Magazine" (02/2026): "Die 50 besten Live-Alben"
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Limited Edition (s. auch unter "LTD") ist auf eine Stückzahl begrenzte Album-Version. Manchmal wird die Anzahl erwähnt und die lfd. Nr. sogar auf dem Cover mit angegeben (z.B. gedruckt oder auch handschriftlich notiert).
Manchmal fehlt aber die Angabe zur Auflagengröße und man weiß leider nicht wie groß die Auflage eigentlich ist oder war. Umgekehrt gibt es die Angabe "Limited Edition" mit der Ergänzung "numbered" und dazu wird die Album-Nummer plus Gesamtauflage angegeben.
Beispiele:
- "Brown Spirits - s/t" (1st., GER 2017, 130 Stk.)
- "Bröselmaschine - Indian Camel" (1st., GER 2017, 750 Stk.)
- "Fink - The LowSwing Sessions" (1st, GER 2024, 1000 Stk.)
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Limited
LTD
Ltd.

"Ltd" ist eine weitere Abkürzung für eine "Limited Edition (s.o. "LE"). Dies bedeutet, dass das Album eine auf Stückzahl begrenzte Ausgabe ist. Manchmal wird die Anzahl erwähnt und die lfd. Nr. wird angegeben (z.B. gedruckt oder auch handschriftlich notiert). Manchmal aber auch nicht und dann weiß man ggf. nicht, wie groß die Auflage tatsächlich war.
Beispiele:
s. Foto: "Elvis Presley - G.I. In Germany" (GER 2018, numbered, unofficial release, green splattered)
"V.A. - Jazz and Beatles" (EU 2022, GAT, Limited Edition)
Weitere Informationen:
- s. dz. "Limited Edition"
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Liner Notes

Vereinfacht ausgedrückt sind die "Liner Notes" die Begleittexte auf dem Cover und Schallplatten-Label, Innenhülle oder auf einer Beilage.
Den Teil der "Liner Notes", der die Künstler und Begleitmusiker benennt, diesen Abschnitt nennt man im Fachjargon "Credits" .
Weitere Informationen:
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Liquid Vinyl
Liquid Platte

Genauer beschrieben müsste es eigentlich lauten: "Liquid-filled record" (dt. "eine mit Flüssigkeit gefüllte Schallplatte"). Das ist ein Schallplatten-Sonderformat bei dem ein hohle, durchsichtige Schallplatte hergestellt wird und der Hohlraum wird mit farbigen Ölen und Wasser aufgefüllt. Die Öle vermischen sich nicht, sodass in der Schallplatte ein Farbspiel zu sehen ist (s. Foto).
Im MINT-Magazin Nr. 62 (08/2023) gibt es eine Reportage zur "Vinyl Manufaktur" aus Pforzheim, die sich auf die Produktion solcher Schallplatten spezialisiert hat; Dokumentation auf YouTube: www.youtube.com/shorts/fDluAiBie_c.
Weiterführende Informationen:
- Wenn ich richtig informiert bin, dann war das hier gezeigte
Beispiel die erste mit Flüssigkeit befüllte Schallplatte: "James Horner - ALIEN (Soundtrack)"
- Artikel des US-Label Mondo zur oben erwähnten Schallplatte: Mondo's ALIEN record
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Locked Groove

"Locked Groove" (dt. "Endlosrille")
Am Ende jeder Schallplattenrille befindet sich ein Rillenkreis, den man "Endlosrille" nennt. Der Zweck der "Endlosrille" ist der Schutz der Abtastnadel, damit die Nadel nicht in das Platten-Etikett (Label) hineinläuft.
Es gibt sogar Gimmicks mit der Endlosrille: zum Ende der Schallplatten läuft die Tonrille in eine bespielte Endlosschleife. Es kann sein, dass beispielsweise immer wieder komplett das letzte Musikstück abgespielt wird, oder wie am Beispiel vom Album "The Beatles - Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band", dort ist am Ende der B-Seite eine Endlosrille mit einer unverständlichen Sprachaufnahme (ein Kauderwelsch), die immer wieder wiederholt wird.
Weitere Informationen:
→ "Endlosrille", "Rille", "Leerrille (Pausenrille)"
→ Wikipedia: Endlosrille
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Lucky Number

"Lucky Number" bedeutet eine besondere Zahlenkombination (z.B. 111, 2222, 300, 4000, 2211, 12345 etc.) bei "Limited Edition"- Alben oder bei Alben die eine fortlaufende Serien-Nr. haben (z.B. "The Beatles - The Beatles" (das sogenannte "White Album").
Das hier gezeigte Foto zeigt Ringo Star's Album von "The Beatles - The Beatles" ("White Album") mit der Serien-Nr. 0000001 (!) das im Jahr 2015 für $790.000 versteigert wurde:
(Anm.: Soweit ich weiß, hat Ringo Star den Erlös für einen wohltätigen Zweck gespendet. Interessant wäre zu wissen, wer eigentlich dieses Album ersteigert hat.)
Weitere Informationen:
Hier eine Video auf YouTube, das die Geschichte und die Komplexität der Serien-Nummern des "White Album" der Beatles erklärt: www.youtube.com/watch?v=yPojhsUZbjE
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Lyric Sheet
Lyrics

"Lyrics" bzw. "Lyric Sheet" ist eine Beilage/Beiblatt und beinhaltet die gedruckten Liedtexte und oftmals auch die "Credits" und ggf. auch die "Liner Notes".
Eine besonderes "Lyric Sheet" stammt vom Album "Neil Young - Harvest". Es zeigt die handgeschriebenen Songtexte auf einem großen Faltblatt.
Weiterführende Informationen:
- s. dz. "Beilagen/Beileger"
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(Ende)
