Indie-Label
Independent Label

Ein "Independent-Label" (Kurzform: "Indie-Label") ist das Gegenstück zu einem "Major-Label" oder einem "Major-Sub-Label". Wie schon der englische Begriff "Independent" andeutet (dt. unabhängig), sind die Indie-Labels völlig frei von einem übergeordneten Musiklabel. Angefangen von der Künstler-Rekrutierung bis hin zur Alben-Vermarktung wird alles komplett in Eigenregie und auf eigenes Risiko erarbeitet.
Meist fokussieren sich die "Indies" auf bestimmte Genres, besondere Produktionsformate oder auf eine ausgewählte Künstlerschaar. Zudem ist der Mitarbeiterstab relativ übersichtlich, im Extremfall ist es sogar eine Ein-Mann-Agentur.
Weiteführende Informationen:
- s. dz. "Plattenlabel", "Major-Label" , "Privat-Pressung", "not-on-label", "self-released", "Major-Label"
- s. dz. auch auf Wikipedia: Independent-Label
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Inlay
(Innenhülle)

"Inlay" (nicht zu verwechseln mit "Insert" (s.u.) ist der englische Begriff für die "Innenhülle" (ganz früher als "Innentasche" bezeichnet).
Heutzutage sagt man dazu Innenhülle oder verwendet gerne auch den englischen Begriff "Sleeve" oder häufiger "Inner Sleeve" .
Weitere Informationen:
- s. dz. "Innenhülle", "Original Inner Sleeve (OIS)", "Hülle", "Cover"
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Innenhülle
(Inlay)

Ein Schallplattenalbum besteht standartmäßig aus drei Komponenten: 1. "Außenhülle" ("Cover"), 2. "Schallplatte" und 3. zum Schutz der Schallplattenoberfläche aus der "Innenhülle".
Es gibt verschieden Varianten der "Innenhülle", z.B. in diversen Farbenvariationen, verschiedene Kantenausführungen, bedruckte (s. dz."OIS") und unbedruckte Innenhüllen (s. "Inlay"), auch komplett geschlossen oder mit einem runden Ausschnitt (Sichtfenster).
Mehr Informationen gibt es in meinem Plattenlexikon im Kap. 3 "Innenhülle".
Weitere Informationen:
- s. dz. "Inlay", "Original Inner Sleeve (OIS)", "Hülle", "Cover", "Polylined Innersleeve"
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Insert
IN

"Inserts" sind besondere Beigaben/Beilagen bei einem Schallplatten-Album. Das kann ein Booklet (Begleitheft), ein Poster, Sticker, Fotos, Notenblätter usw. sein und sehr häufig sind zumindest ein Beiblatt mit den abgedruckten Liedtexten (s. dz. "Lyric Sheet") mit dabei.
Fast immer sind diverse Inserts in den "Boxsets" zu finden, denn "Boxsets" sind besondere Editionen, die eigentlich immer von den Musikverlagen (Plattenlabels) mit umfangreichen Beilagen ausgestattet werden.
Weitere Informationen:
- s. dz. "Beilagen", "Beiblatt", "Boxsets"
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Instrumental
(Titel)

Ein Musikstück, das ohne ohne Gesangsstimmen gespielt wird, nennt man ein "Instrumental" oder "Instrumentalstück". Das Gegenstück zum "Instrumental" ist der "Song" (zu dt. "Lied").
Die neutrale Bezeichnung für eine Musikstück, mit und ohne Gesang, ist das Substantiv "Titel".
Beispiel eines "Instrumentals":
Das legendäre "Take Five" vom Dave Brubeck Quartett.
("Take Five" ist weltweit die meistverkaufte Jazz-Single,
s. dz. discogs.com: Take Five - Dave Brubeck Quartett oder Wikipedia: Take Five)
Weitere Informationen:
- s. dz. "Song", "Titel", "Liner Notes"
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Interpret(en)

Zur Identifikation / genauen Beschreibung eines Schallplatten-Albums benötigt man mehrere Angaben u.a. den oder die Interpreten.
Mit Interpret kann eine Künstler oder Künstlerin oder auch eine Band gemeint sein. Neben der Benennung des oder der Interpreten ist es auch Tradition dem Album einen Titel zu geben.
Folgende Angaben sollten m.E. zur genauer Spezifikation eines Schallplatten-Album genannt werden:
Titel, Interpret, Land, Jahr der Ausgabe, Label und die Katalog-Nr. Auf dem Album sind dann weitere Informationen durch die "Credits" und "Liner Notes" verfügbar.
Weitere Informationen:
- s. dz."Titel", "Album", "Credits", "Liner Notes"
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(Ende)
