last update: 04.03.2019  Preiskataloge


Wert ermitteln, wie&wo verkaufen?


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Die Kriterien zur Wertbestimmung

2.1 Die Vorgehensweise

2.1.1  Die Pressung identifizieren (Schritt 1)

2.1.2  Den Zustand bestimmen (Schritt 2)

2.1.3  Den aktuellen Sammlerwert recherchieren (Schritt 3)

2.1.3.1  Die Online-Recherche

2.1.3.2  Der Preiskatalog

2.1.3.3  Die Informationsquellen zur Recherche

3. Angebot und Nachfrage

4. Massenware vs. Raritäten

4.1  Raritäten

4.2  Umgang mit Raritäten

5. Der Käufer

6. Einzelverkauf oder komplett? 

7. Wo verkaufen?

7.1 Online verkaufen 

7.2 Checkliste zum Verkauf (Online-Anzeige)

7.3 Tipps zum Versand

 

 

 “Besitze ich ein völlig wertloses Stück Vinyl                        oder vielleicht eine begehrte Rarität?

 

Preisfindung Vinyl
Wertermittlung einer Schallplatte

1. Einführung

Auf dieser Seite berichte ich über meine Sammler-Erfahrungen mit dem Schwerpunkt Wertermittlung und dem Verkauf.

 

Hin und wieder wird die Frage an mich herangetragen, wie man eigentlich den Wert einer Schallplatte oder einer Sammlung ermittelt. Ehrlich gesagt, die Frage ist nicht ganz leicht in wenigen Sätzen zu beantworten. Dies liegt einfach daran, dass es eine wahnsinnige Bandbreite gibt, zum einem an Sammelschwerpunkten (z.B. bestimmte Genres wie z.B. Pop, Jazz, Rock, Blues, Folk, Klassik, Country, Weltmusik usw.), bestimmten Interpreten, bestimmte Formaten (z.B. Picture Discs) usw. ) und zum anderen an dem riesigen Markt und der Vielfalt an neuen und gebrauchten Schallpatten (z.B. hat discogs seit Juli 2018 über 10 Millionen Alben (inkl. LPs, CDs, MCs, Tapes, Mini Disc usw.) gelistet.

 

Komplexer wird das Ganze auch noch durch die Tatsache, dass viele Alben in unterschiedlichen Versionen existieren (1st Release, Repress, Reissues, diverse Länderversionen, Reissues in Sammelboxen, Jubiläumsausgaben und als Sonder-Editionen (DeLuxe-Alben oder Limitierte Edition)) und letztendlich, das ist ein sehr wichtiger Faktor (!), ist der Wert abhängig vom Zustand des gesamten Plattenalbum. 

 

Ein weiterer Faktor ist auch der Zeitpunkt des Verkaufs. Beispielsweise stirbt ein bekannter Künstler, dann gehen i.d.R. die Preis nach oben. Dies war in den letzten Jahren beispielsweise nach dem Tod von David Bowie, PRINCE oder George Michael der Fall. Bei gängigen Alben wird der Preis aber wieder abfallen, bei seltenen Exemplaren wird der Preis aber auf jeden Fall stark ansteigen.   

 

Ebenfalls ein bekannter Zeitfaktor ist das Weihnachtsgeschäft. Einige Händler und Sammler nutzen die erhöhte Liquidität der Käufer zur Weihnachtszeit und bieten verstärkt (hochpreisige) Raritäten an. Dies kann zu erhöhten Preisen führen, insbesondere bei den Auktionen. Ich habe beobachtet, dass sehr teure Raritäten um einige Prozente unterm Jahr günstiger am Markt zu haben waren. Umgekehrt habe ich aber auch beobachtet, dass extremst seltene und daher sehr teure Raritäten fast nur zur Weihnachtszeit angeboten werden (einige solcher Alben kann man auf meiner Seite "Raritäten" anschauen, klick HIER).    

 

Mein Tipp: 

Bevor Sie einen Verkauf angehen, sollten man sich unbedingt vorab informieren, damit Sie besser einschätzen können, welchen Wert ihre Schallplatten bzw. ihre Sammlung hat und welche Alben ggf. einen besonderen Sammlerwert besitzen

(Info-Quellen dazu s.u.)! 

 

Hinweis: Ab dem Kapitel 3 gehe ich dann näher auf das Thema "Verkauf" von Schallplatten ein.  

 

2. Die Kriterien zur Wertbestimmung

 

Die Hauptkriterien die den Wert eines Schallplatten-Albums definieren sind:

- die Größe der Auflage (n), um so seltener eine Platte existiert, um so höher wird der Wert sein!

- die konkrete Ausgabe (Pressung/Version),  i.d.R. sind die Erstausgaben am wertvollsten, Ausnahme: Audiophile Pressungen)  

- der Erhaltungszustand der Schallplatte und des Covers (mehr Details dazu s.u. im Abschnitt "Der Zustand")

- die Vollständigkeit des Albums (z.B. Poster, OIS, Lyric Sheet, Sticker usw.), fehlende Beigaben mindern den Wert  

 

2.1 Die Vorgehensweise 

Mein persönliches Vorgehen zur Wertbestimmung erfolgt in drei Schritten:

 

Schritt 1: Die Pressung/ (Ausgabe/Version) identifizieren

Zunächst erfolgt die Analyse der Ausgabe (Version) des Albums in discogs.com anhand der Angaben auf dem Cover ( Land, Kat-Nr.Labelcode) und auf der LP (Matrix-Nr. im Auslaufbereich, Angaben auf dem Plattenetikett (Label). 

 

Schritt 2: Den Zustand bestimmen 

Es wird der Erhaltungszustand klassifiziert.

 

Schritt 3: Den aktuellen Sammlerwert recherchieren

Nachdem die Pressung und der Zustand bestimmt wurde, erfolgt nun die Preisrecherche. 

Dazu gibt es eigentlich drei Möglichkeiten:

1. die Rechereche im Internet (Details s.u. im Abschnitt 2.1.3.1)

2. der Preiskatalog vom Oldie-Markt (Details s.u. im Abschnitt 2.1.3.2)

3. und/oder man erkundigt sich in Sammlerkreisen (bei Sammlern, Plattenladen-Betreibern). 

 

In den folgenden Abschnitten werden alle o.g. Schritte 1 - 3 nun im Detail erklärt.

 

2.1.1 Die Pressung identifizieren (Schritt 1)

Welche  Pressung habe ich eigentlich?
Welche Pressung habe ich eigentlich?

Zunächst einmal muss man herausfinden um welche Pressung (Ausgabe/Version) es sich bei dem betreffenden Album handelt. Dies kann u.U. etwas mühsam sei, wenn es sich um ein Album einer weltbekannten Band oder Interpret handelt und das Album schon etwas älter ist. In solch einem Fall ist es so, dass es etliche Länderversionen gibt, die eventuell dann zusätzlich über die Jahre in mehreren Auflagen erschienen sind (Beispiel: Pink Floyd - Dark Side Of The Moon --> ca. 300 LP-Versionen!!!). 

 

Etwas einfacher wird es bei nationalen Künstlern (Beispiel Herbert Grönemeyer - 4630 Bochum da gib es nur 9 Album-Versionen).

 

Die beste Online-Quelle um die Pressung zu identifizieren ist discogs.com. 

 

Mit Hilfe der Angaben auf dem Cover ( Kat-Nr., ggf. Labelcode und dem kleingedruckten "Printed in ...) und auf der LP (Matrix-Nr. in der Auslaufrille, Angaben auf dem  Plattenetikett (Label)) sollte fast jedes Album identifiziert werden können. 

 

Mein Tipp: Häufig unterscheiden sich die Pressungen nur durch die Matrix-Nr. oder durch Feinheiten auf dem Plattenetikett, aber dies ist dann (meistens) in discogs.com beschrieben. 

 

Zusätzlich ist es noch wichtig zur Wertbestimmung, dass geprüft werden muss, ob das Album komplett ist. 

Das Portal discogs.com erwähnt entweder in der Beschreibung eventuelle Beigaben oder sie sind auf den Fotos zu sehen

(z.B. OIS, Lyric Sheets, Poster, Sticker usw.; mehr über Beigaben habe ich in meinem Lexikon (klick HIER) beschrieben.   

 

Besonderheit:

Audiophile Sammler-Freaks schauen nach bestimmten Pressungen, bei denen die Klang besonders gut gelungen ist.  

 

2.1.2 Den Zustand bestimmen (Schritt 2)

Den Zustand bestimmen (Grading)
Den Zustand bestimmen (Grading)

Ein sehr wichtiger Aspekt zur Preisfindung ist natürlich auch der Erhaltungszustand des Albums (Schallplatte und Cover) und auch der Fakt, ob spezifische Beigaben (z.B. OIS, Poster, Booklet, Lyric Sheet, Sticker, Postkarten, Fotos usw.) noch vorhanden sind. Ich kenne ein paar alte Rock-Alben, da wird ggf. das doppelte dafür gezahlt, wenn das (seltene) Poster mit dabei ist.

 

Um den Zustand eines Schallplatten-Albums zu beschreiben, gibt es von Händlern und Sammlern anerkannte Qualitätsbewertungssysteme (z.B."Oldie-Markt-Qualitätsstufen" und "Bewertungsskala nach Goldmine": klick HIERüber die man sich informieren sollte. Das ist wichtig, wenn man Schallplatten online verkaufen möchte und den Zustand dann eigenständig beschrieben werden muss. Für Sammlern reicht es einfach nicht aus nur zu schreiben "Sehr guter Zustand". "Sehr guter Zustand" ist schon mal nicht schlecht aber was bedeutet das und wie sieht es aber speziell mit dem Cover und der Schallplatte aus? Da ist es doch schon viel verkaufsfördernder, wenn man den Zustand mit Hilfe der o.g. Bewertungssysteme deklariert. 

 

Mein Tipp:

1. - Immer den Zustand von Schallplatte und dem Cover separat beschreiben. Denn oftmals ist ein Cover im schlechteren
      Zustand als die LP. Besonderheiten erwähnen, z.B. Beschriftungen auf Cover oder dem Label, Abrisse, Aufkleber ...

2.- Falls man das MINT-Magazin Nr. 14 (08/2017) "DER GROSSE VINY-RATGERBER" besitzt, dort ist auf Seite 58/59 die
      Bewertung inkl. Beispielfotos komplett beschrieben (btw: diese Ausgabe kann noch gekauft werden: klick HIER). 

 

Kurzanleitung zur Bestimmung des Zustands am Beispiel  "Goldmine" 

Quelle: diverse. eBay-Anzeigen von Händlern
Quelle: diverse. eBay-Anzeigen von Händlern

Es gibt folgende Qualitätsstufen in Goldmine:

 

SS = Still Sealed

NM = Near Mint

EX = Excellent 

VG = Very Good

G = Good

 

Ein "+" oder "-" zur feineren Abstimmung ist gebräuchlich

100% = voller Preis gemäß des Goldmine-Preiskatalogs                                      

Definition der Kürzel und eine Kurzbeschreibung

SS = Still Sealed (Neu, ungeöffnet, noch in Folie):

LP und Cover: ungeöffneter Zustand, alles ist ohne Markel, keinerlei Beschädigungen! 

 

M = MINT (neu)

unbenutztes Album, das noch zu 100% i.O. ist, ggf. noch SS (still sealed = in ungeöffneter Schutzfolie)  

 

NM = Near Mint (neuwertig)

LP und Cover: keine oder wenn doch, dann nur geringste Gebrauchsspuren vorhanden! 

 

EX = Exzellent (sehr gut)

LP: kaum Kratzer (eher feine Hairlines, kleine Einschränkung in der Tonqualität aber weitgehend keine Störgeräusche),

Cover: das Cover kann leichte Abnutzungserscheinungen aufweisen.

 

VG = Very Good (gut [das amerikansiche "Very Good" ist bei uns eher ein "gut"]) 

LP: wenige Gebrauchsspuren, kleine Kratzer und/oder leichtes Rauschen, Knistern ist manchmal hörbar.

Cover: hat leichte bis stärkere Abnutzung (z.B. Ringwear, Kanten abgescheuert), sowie kleine Risse, Flecken, Klebestreifen oder ähnliches.

 

G = Good  (noch akzeptabel)

LP: die Platte hat an Qualität eingebüßt und hat starke Kratzer, Knacken, Knistern, Rauschen ist hörbar 

Cover: das Cover zeigt Beschädigungen auf und/oder ist stark verschmutz 

 

"+" oder "-"  werden an die Stufen angehängt, bei denen eine Zuordnung nicht eindeutig vornehmen lässt (z.B. VG+ o. NM-)

 

Beispiel:

Ein Album mit einer sehr gut erhaltener Schallplatte (fast neuwertig) und Cover mit deutlichen Gebrauchsspuren: 

LP in Zustand EX+ und das Cover in VG --> EX+/VG. 

 

Hinweis: Platten mit hörbaren Kratzern

Platten mit hörbaren Kratzern (lautes zyklisches Knacken beim Abspielen oder die Abtastnadel bleibt sogar hängen),

reduzieren den Kaufpreis dramatisch! Bei Alben mit großer Auflage sind diese Platten eigentlich nicht zu verkaufen.
Es sei denn, ein Käufer ist an dem ggf. gut erhaltenen Cover interessiert.

 

Bei Liebhaberstücken bzw. Raritäten ist dies Situation ein klein wenig anders: prinzipiell ist auch hier der Preis deutlich niedriger bei schlechten Zustand als bei einem gut erhaltenen Sammlerstück. Aber wenn es eine echte Rarität ist, dann wird es ggf. Sammler geben, die noch bereit sind, solch ein Album zu kaufen. Beispiel ohne Gewähr(!): hat ein sehr seltenes Album einen durchschnittlichen Sammlerwert von ca. 200€, so kann ich mir vorstellen, dass ggf. das Album mit einem tiefen Kratzer und vielen Schlieren eventuell noch  20-50€ bringen kann, wenn das Cover noch einigermaßen gut erhalten ist. 

 

 

Hinweis: 

Auf meiner Seite "Bewertungspraxis" (klick HIER) entsteht gerade ein "Handbuch zur Qualitätseinstufung" und ist zum Großteile bereits fertig erstellt! Dort gibt es viele Erklärungen dediziert für jede Qualitätsstufe und jeweils für das Cover und für die LP. 

Als Orientierungshilfe zur Einstufung des Covers und LP habe ich diese beiden Diagramme entwickelt. Sie gehören mittlerweile zu meinen Standard-Tools bei der Verwaltung meiner Schallplatten.  

Vinyl
Vinyl
Cover
Cover

2.1.3  Den aktuellen Sammlerwert recherchieren (Schritt 3)

Im Internet findet man (fast) alles über Schallplatten
Im Internet findet man (fast) alles über Schallplatten

Nachdem ich die Pressung und den Zustand bestimmt habe (s.o.) , erfolgt nun die Preisrecherche. 

 

Dazu gibt es zwei Möglichkeiten:

1. die Online-Rechereche im Internet

2. im Preiskatalog vom Oldie-Markt nachschauen

 

Mein Tipp:

Am genausten wird Preisfindung, wenn man beide Möglichkeiten nutzt. Im Falle einer größeren Abweichung, dann einfach den Mittelwert bilden.

 

 

2.1.3.1  Die Online-Recherche im Internet

Dazu werden mehrere Quellen analysiert (discogs.com, eBay-Verkäufe, popsike.com, Angebote in eBay, Preise in eBay-Kleinanzeigen und/oder in anderen Verkaufsportalen (z.B. Booklooker.com, Amazon.de), Preise bei  Online-Händlern nachschauen (z.B. recordsale.de (die Preise bei recordsale,de sind meist überdurchschnittlich hoch) und dann aus allen Preisen den Mittelwert bilden (Die Links zu den Portalen sind weiter untern gelistet)!

 

Hier ein Beispiel aus der Praxis (07/2018):

Fleetwood Mac - Rumours, Deutsche Erstausgabe 1977, strukturiertes Cover, OIS (WEA Werbung) und Faltblatt (Texte, Fotos)

Zustand VG+/VG+ (Cover: kaum Gebrauchsspuren, LP: minimale Hairlines, gelegentliches Knistern in ruhigen Passagen. 

Mein ermittelter Wert liegt bei 11,60€!

 

Die Preisrechereche ergab folgende Preise: discogs: 12,50€,  Angebote auf eBay: 11,50€, Verkauft auf eBay: 7€, Angebote bei eBay-Kleinanzeigen: 12€, Recordsale: 21€, Booklooker: 10€ ==>  Ø 11,70€. Der Rock&Pop Preiskatalog (2016ner Version) sagt 15,20€*0,75% (VG/VG) = 11,40€. Bildet man den Mittelwert der beiden Preise (11,70 & 11,40€), so erhält man den Ø-Wert von 11,55€, aufgerundet auf 11,60€!

 

Mein Tipp:

Bitte darauf achten, dass bei der Preisrecherche die Ausgabe (Land, Jahr, Kat-Nr.) immer die selbe ist und der Zustand des Albums möglichst vergleichbar ist!  

 

2.1.3.2  In Preiskatalogen nachschauen

Ich kenne drei Preiskataloge für LPs. Diese gibt es leider nicht online, die muss kaufen. Allerdings verlieren m.E. diese Kataloge durch die Online-Dominanz von discogs.com immer mehr an Bedeutung!

 

1. - Deutschland: "Der große ROCK&POP LP/CD-Preiskatalog" des Musik-Magazins "Good-Times"; klick HIER

2. - USA: "Record Album Price Guide" des GOLDMINE Magazin; klick HIER.   ab 04/2019 neue Version: klick HIER.

3. - U.K.:  "RARE RECORD PRICE GUIDE" des Musik Magazine RECORD COLLECTOR MAGAZINE; klick HIER 
       (gibt es auch mit einen kostenpflichtigen Online-Zugriff: klick HIER)

 

Hinweise: 

1. Wurde der Preis gefunden, dann beim Anbieten bitte immer im Hinterkopf haben, dass normalerweise immer über Verkaufspreise verhandelt wird (außer bei Versteigerungen). 

 

2. Bedenken Sie bitte auch, dass fehlende Beigaben und/oder Mängel wie Preisschild-Abriss, Klebungen mit Klebestreifen, Beschriftungen auf Cover oder auf dem Plattenetikett (Label), akustische oder optische Mängel der LP Wertminderungen darstellen!!! Ein Aufstellung möglicher Schäden am Cover und Schallplatte habe ich in meiner Rubrik "Schäden&Reparatur" beschrieben. 

 

2.1.3.3  Die Informationsquellen zur Recherche (Beispiele)

Freunde fragen, sich im Bekanntenkreis mal umhören

-  Internet durchsuchen ("surfen")

eBay-Versteigerungen beobachten bzw. nach den letzten

    Verkaufspreisen schauen  (in "Erweiterte Suche" dort die Option
    "Verkaufte Artikel" auswählen oder entsprechende Auktionen verfolgen

-  bei eBay-Kleinanzeigen reinschauen (zu welchen Preisen wird dort angeboten?)

-  ins weltweit größte Handelsportal discogs,com reinschauen. Dort  werden auch die erzielten Verkaufspreise (min, max und
    der Durchschnitt) ausgewiesen! Die Benutzung von discogs.com ist kostenlos --> www.discogs.com  

-  suchen in Verkaufsarchiven z.B. popsike: http.//www.popsike.com oder rootsvinylguide  http://www.rootsvinylguide.com/

 - In Handelsportale reinschauen z.B. discogs.com, musicstack.com, recordsale.de

-  Plattenladen (nach Plattenläden in der Umgebung suchen (z.B. hier) und dort mal ein Verkaufsgespräch führen
   (Angebot einholen). 

- Plattenbörsen besuchen (s. hier)

- z.B. Online-Artikel auf Helpster lesen: http://www.helpster.de/schallplatten-den-sammlerwert-online-ermitteln_128926
 
  oder hier: https://praxistipps.chip.de/schallplatten-wert-online-ermitteln-wie-funktioniert-das_20654

- In Deutschland gibt es einen gedruckten Preiskatalog "ROCK & POP - Der große CD/LP-Preiskatalog 201x" zu kaufen bei
   www.goodtimes-magazin.de  (Shop--> Kataloge: klick HIER ). Der Katalog wird jedes Jahr neu aufgelegt, kostet ca. 30€.

 - Auch hier mal reinschauen http://www.plattensammeln.de/index.html

 

3. Angebot und Nachfrage

Generell kann man sagen (wie schon oben erwähnt) um so seltener ein Exemplar ist, desto höher ist sein Wert (also ähnlich wie bei Briefmarken, Postkarten oder Münzen). Wird ein sehr seltenes Album mal auf dem Markt angeboten und es ist außerdem in einem guten Zustand, so ist i.d.R. ein sehr hoher Preis zu erwarten. Beispielsweise sehr seltene Krautrock-Alben, die vielleicht 1 mal im Jahr angeboten werden. Hier werden Verkaufspreise erreicht, die dann im hohen dreistelligen Bereich, mitunter auch im vierstelligen Preissegment liegen. O.K. zugegeben, dass sind wirklich Ausnahmen bzw. echte Raritäten (mehr zum Thema Raritäten gibt es weiter unten). 

 

4. Massenware vs. Raritäten 

Gleich vorweg: der Begriff Massenware ist für mich nicht negativ besetzt. Ich habe durchaus Alben in meiner Sammlung,

die einen Sammlerwert von unter 3€ haben  (z.B. Alben von Abba, Joe Cocker, Peter Maffay, Chris DeBurg, Phil Collins ...). Davon gibt es Alben "wie der Sand am Meer", aber ich möchte manche Alben berühmter Musiker in meiner Sammlung nicht missen.   

 

Man muss bedenken, dass gute Alben weltberühmter oder auch nationale erfolgreicher Interpreten nun mal in Stückzahlen von mehreren Hunderttausend und oftmals auch in Millionen-Auflagen verkauft wurden. Solchen Alben werden demzufolge keinen hohen Sammlerwert haben. Hinzukommt das die Plattenlabels berühmter Künstler zusätzlich zu den Erfolgsalben dann auch noch diverse Kompilationen ("Best of ..." usw. ) in hohen Auflagen herausgebracht haben. Beste Beispiele sind die Beatles, Rolling Stones, Elvis Presley, Santana, Barclay James HarvestABBA, ... z.B. von Elvis Presley habe ich Alben auf Flohmärkten gekauft, die waren absolut neuwertig und wurden für 2€ angeboten.         

 

Im Moment muss man sagen, dass gut erhaltenen Schallplatten aus Pop und Rock nicht mehr, wie noch vor einigen Jahren

für 1€ pro Stück zu haben sind. Diese Zeiten sind definitiv vorbei. Aus meiner Erfahrung würde ich sagen, dass man bei einer Sammlung mit gut bis sehr gut erhaltenen Rock- und Pop-Schallplatten, mit einem durchschnittlichen Preis von ca. 3-4€  ausgehen sollte (das ist mein persönlicher Daumenwert). Sollten sich herausstellen, dass ggf. gefragte Sammlerstücke dabei sind,  dann kann der Einzelpreis auch schon mal bei 15-20€ liegen, manchmal auch deutlich darüber (bei Alben von Interpreten wie beispielsweise die älteren Alben von Pink Floyd, Queen, Jimi Hendrix, Beatles, Rolling Stones, die frühen Alben der klassischen Rockbands aus den 60er bis 80er Jahren (z.B. Uriah Heep, Ten Years After, Led Zeppelin, The Who, Deep Purple, Black Sabbath, Grand Funk Railroad usw.), Prince, David Bowie, Rammstein, Depeche Mode,  Kraftwerk, diverse Krautrock Bands , da sollte man eigentlich immer mal genauer hinschauen! 

 

Auch habe ich bei diversen Gesprächen festgestellt, dass doch viele private Plattenverkäufer  (die sich nicht so sehr oder lange nicht mehr mit dem Thema Schallplatten beschäftigt haben), oftmals den Wert ihrer Schallplatten überschätzen. Mir ist schon einige male passiert, dass mir private Anbieter im Vorfeld eine Sammlung mit angeblich vielen Raritäten angeboten haben ("... da sind einige Schätze dabei, tolle Beatles-, Stones-Platten...") die ich dann aber bei der Sichtung leider enttäuschen musste. Allerdings ist mir auch schon passiert ("das sind dann die eher seltenen Glücksfälle"), dass ich tatsächlich tolle Alben (echte Sammlerstücke) angetroffen habe. 

 

Mein Tipp: Bei gängigen Alben ist Zustand des Albums (Platte, Cover, Beigaben) ein entscheidendes Kriterium für die Preisbildung. Dies kann man sich sehr schön bei den Angeboten auf discogs.com anschauen. 

 

4.1 Raritäten, Sonder-Editionen (DeLuxe), Limitierte Auflagen 

Raritäten zeichnen sich dadurch aus, dass sie sehr selten, also rar sind ("rar" steckt ja auch deshalb im Begriff "Rarität").

Raritäten sind oftmals die Erstausgaben bestimmter Alben, die zumeist schon sehr alt sind. Viele Interpreten und Bands   

die heute weltberühmt sind haben zu Beginn ihrer Karriere ihre ersten Alben oder Singles in sehr kleinen Stückzahlen 

herausgebracht. 

 

Zudem gibt es einige Raritäten, die bewusst in kleinen Stückzahlen produziert wurden, z.B. Sonder-Editionen (Neuerscheinungen bzw.  Sonderausgaben in einer kleinen exklusiven Auflage (Stichwort "DeLuxe-Editionen) oder einfach auch die limitierten Auflagen, sogenannte Limited Edition (teilweise mit einer fortlaufenden Nummer versehen oder mit farbigen statt schwarzem Vinyl ausgestattet). Auch kann es sein, das man ein Album besitzt und es handelt sich um eine gesuchte Privat-Pressung und/oder ein spezielles Alben, das in ganz geringen Stückzahlen erschienen ist. Bei solche Alben steigt i.d.R. der Preis automatisch mit den Jahren. Um solche Platten auf Anhieb zu erkennen, braucht es viel Erfahrung, Wissen über Spezialgebiete und natürlich hilft bei der Identifikation auch die Recherche im Internet.  

 

Ein kleine Auswahl von Raritäten aus Rock und Pop findet ihr auf meiner Homepage in der Rubrik Raritäten (klick HIER).

 

Hinweis: Hat man ein Album, das vom Interpreten oder der Band handsigniert ist, dann bedeutet das auf jeden Fall eine Wertsteigerung. Ist dieses Album oder eine Single dann auch entsprechend alt und der/die Musiker schon verstorben, dann 

kann man ebenfalls von einer Rarität ausgehen mit überdurchschnittlichem Wert.

 

4.2 Umgang mit Raritäten

Sollte man Raritäten besitzen, dann empfehle ich eventuell den Verkauf über (als Konzession) oder direkt an einen professionellen Händler. Warum? Professionelle, seriöse Händler wissen den Wert einer Rarität gut einzuschätzen und haben einen Namen am Markt. Manche haben oftmals Stammkunden, die teure Platten bei ihrem Händler des Vertrauens gerne kaufen und auch mal bereit sind sehr teure Platten einzukaufen. Profi-Händler erkennt man beispielsweise bei eBay an einem einem sehr hohen Transaktion-Counter (Zahl der Bewertungspunkte). 

 

Natürlich bleibt es jedem selbst überlassen seine Platte(n) in Eigenregie zu verkaufen. Bei Raritäten mit sehr hohem Wert, sollte man viel Geduld haben, denn teure Raritäten verkauft man nicht so schnell. Viele Interessenten kommen mit Dumping-Preisen in der Hoffnung ein Schnäppchen machen zu können. Hier heißt es einfach geduldig abwarten bis sich

ein interessierter Käufer findet.  

 

5. Käufer

Ein anderer Gesichtspunkt ist natürlich auch das Interesse potentieller Interessenten (Sammler und Händler). Auch kann eine zeitliche Komponente Auswirkungen am Kaufinteresse haben. Beispielsweise bieten erfahrene Anbieter besondere Schallplatten (Raritäten) verstärkt zur Weihnachtszeit an und erzielen dadurch sehr gute Verkaufspreise, denn viele Kaufinteressenten haben ja ihr Weihnachtsgeld bekommen.    

 

A) Der Sammler

Ich habe schon tolle, eigentlich seltene Schallplatten auf eBay-Kleinanzeigen beobachtet, in sehr guten Zustand und mit einem durchschnittlichen (dreistelligen) Preis,  aber es hat viele Monate gedauert bis die Platte tatsächlich verkauft wurde -

"Oben wird die Luft halt dünner". Umgekehrt kann sein, dass ein Sammler ein für ihn wertvolles Stück entdeckt (z.B. weil es in einem tollen Zustand ist und er schon lange danach gesucht hat) und dann ist man auch mal bereit einen überdurchschnittlichen Preis zu zahlen.

 

B)  Der Händler (hier: der Händler als Einkäufer)

Generell kann man sagen und das liegt nun mal in der Natur der Sache, dass ein Händler möglichst weit unter dem Durchschnittspreis einkaufen muss und dann zu marktüblichen Preisen verkauft (manchmal auch etwas darüber). Das ist ja sein Geschäftsmodell und davon lebt er ja! Dieses Verhaltensmuster gilt gleichermaßen für die Besitzer von Plattenläden und für Händler auf Plattenbörsen.   

 

Händler kaufen sehr gerne ganze Sammlungen auf oder auch gleichzeitig mehrere Alben, weil dadurch i.d.R. ein niedriger

Einkaufspreis erzielbar ist. Im Online-Handel erkennt man Händler meist an der Anfrage "Haben Sie ein Liste und was wollen Sie für ihre Sammlung haben?". 

 

Meine Tipps für Privatverkäufer:

Ein beliebter Trick von Händlern auf Flohmärkten und Plattenbörsen ist folgender: sieht ein Händler ein wertvolles Stück, so wird er nie gezielt dieses Stück einzeln kaufen, vielmehr nimmt er noch ein, zwei, drei Alben mit dazu und dann wird er

über das komplette Set verhandeln. Dadurch hat er die Chance den Preis pro LP stark zu reduzieren und kann dadurch ggf. das wertvolle Album zum Schnäppchen-Preis einkaufen. Ganz dreist wird es, wenn der Händler (Käufer) auch noch  einen Zeitdruck aufbaut: "Ich biete Ihnen ... und komme in einer halben Stunde wieder. Überlegen sie sich das ...". Ich bin am Anfang meiner Sammler-Karriere selbst darauf reingefallen. Da zahlt man Lehrgeld durch seine eigene Naivität.     

 

Auch habe ich schon Händler erlebt, insbesondere auf Plattenbörsen, die die Unerfahrenheit von Privatverkäufern 

(manche kommen unvorbereitet  mit ihrer Sammlung zur Plattenbörse und haben keine Ahnung was ihre Platten bzw. Sammlung so wert ist) ausnutzen und dann gnadenlos mit Dumping-Preisen "zuschlagen". Ich erinnere mich an einen Fall einer älteren Dame. Sie kam auf eine Börse mit zwei Wäschekörben voll mit tollen Rock-Schallplatten ihres verstorbenen Mannes. Ein Händler hat sofort erkannt, dass die Dame ahnungslos ist und sich im Metier nicht auskennt. Kaum hatte sie ihren Verkaufsplatz eingenommen, hat er in Windeseile die beiden Körbe durchgeschaut (er musste ja schneller sein als die Konkurrenz) und hat sich dann alle "Rosinen" rausgepickt und sie dann mit 50€ "abgespeist".             

 

Etwas seriöser, so hoffe ich jedenfalls, sollte es bei Plattenläden mit An-und Verkauf zugehen. Allerdings muss man sich auch hier im klaren sein, dass der Ladenbesitzer billig einkaufen muss, weil er letztendlich beim Wiederverkauf einen Gewinn erzielen muss (er hat ja auch Unkosten)!     

Ebenfalls wird es passieren, dass ein Ladenbesitzer oder Ankäufer nur an den guten Stücken interessiert sein wird (in Fachkreisen nennt man das "Rosinen picken" oder auch "Filetieren"), denn sie wissen genau welche Platten "gehen" und welche Platten die "Ladenhüter" sind.    

 

6. Einzelverkauf oder komplett?

Meine Empfehlung für Privatanbieter:

Die "Rosinen" rauspicken und diese separat anbieten, den Rest als Konvolut (komplett als Bundle) verkaufen. 

 

Einzelverkauf:

- Vorteil: gute Verkaufspreise bei guter Ware

- Nachteil: langwierig, diverse Vorarbeiten: Daten erfassen, Liste(n) machen, anbieten, Verkäufe abwickeln, ...

 

Bei gebrauchten Platten wird eigentlich immer gehandelt. Sehr selten wird der zunächst ausgewiesene Preis auch letztendlich bezahlt. Rabatte werden gegeben, wenn ein Käufer gleichzeitig mehrere Alben kauft. 

 

Komplettverkauf (z.B. komplette Sammlung, Pakete, Konvolut) 

Ganze Sammlungen werden gern und überwiegend von Händlern gekauft, weniger von privaten Sammlern.

Bei großen Sammlungen kommen die Händler sogar vorbei und holen die Sammlung ab, denn sie wollen

ja auch den Zustand überprüfen ... 

 

- Vorteil: Es wird alles auf einmal verkauft, es ist ein einmaliger Aufwand

- Nachteil: geringer Preis (bezogen auf Preis/Platte) 

 

Beispiel: werden 140€ für eine Sammlung bezahlt, die Sammlung besteht aber aus etwa 80 Platten,

dann lag der Verkaufspreis pro Platte bei lediglich 140/80 = 1,75 €!  

  

Mein Tipp: ggf. die Sammlung in mehrere Pakete aufspalten (z.B. Alben eines Interpreten oder eines bestimmten Genres)  und diese Pakete dann separat anbieten.  

 

7. Wo verkaufen?

- eBay-Kleinanzeigen (kostenfrei)

- ebay (10% Provision geht an eBay)

- andere Online-Verkaufsportale (Konkurrenten, regionale Portale von eBay/eBay-Kleinanzeigen benutzen)

   Konkurrenten/Alternativen zu eBay siehe HIER

- discogs (insbesondere für Raritäten, ein weltweiter Marktplatz, 8% Provision geht an discogs)

- Amazon 

- Internet-Verkaufsportale (verschiedene Händler in einem Portal):
   z.B.  musicstack.com, booklooker.com, catawiki 

- Facebook: seit Herbst 2018 bin ich nun auch auf Facebook. Dort gibt es spezielle Interessen-Gruppen,
  (man muss dort Mitglied werden und dort die beschriebenen Spielregeln einhalten) die speziell
  für den Verkauf/Kauf von Vinyl-Schallplatten aufgesetzt wurden.
  Beispiele: www.facebook.com/groups/vinylmarktplatz/ oder www.facebook.com/groups/schallplattenverkauf/

- Plattenläden (Läden sind i.d.R. an "2nd-hand-Frischware" interessiert, nicht aber so sehr an "Massenware".
    In jeder größeren Stadt gibt es zumeist mindestens einen Plattenladen. Händlerverzeichnisse gibt es hier)

- Flohmärkte (möglichst in größeren Städten. Es werden Standgebühren erhoben so zw. 5-20€/Meter)

- auf Plattenbörsen  (s. hier

- ggf. hier: https://www.musik-sammler.de/  (nicht kommerzielles Portal für Sammler plus Flohmarkt (Börse)) & Wiki-Seite

- ggf. hier: http://www.plattensammeln.de/index.html

 

Mein Tipp:

Beim Verkauf auf einer Plattenbörse oder Flohmarkt, auch mal die Börse oder den Flohmarkt wechseln, um dadurch ein anderes Publikum zu erreichen! Möglichst einen größeren Flohmarkt auswählen, da bei den Großen immer viele

Plattensammler unter den Besuchern sind. 

  

7.1 Online verkaufen 

Was ist zu beachten?

-  Die Präsentation (Anzeige mit Fotos (möglichst Originalfotos) genaue Beschreibung, Zustandsbeschreibung,

   Angaben zur Abwicklung (mit/ohne ' PayPal, Verpackung und Versand oder Selbstabholung 

- Genaue Daten wie Titel, Format, Land, Jahr, Pressung (Version), Kat-Nr. etc. angeben 

- Beigaben angeben, ggf. ein Fehlen erwähnen (z.B. kein OIS oder Beilage vorhanden)

- Merkmale (Cover: GAT, DoLP,  OIS ... /LP: optischer und akustischer Zustand)
  und falls vorhanden die Mängel angeben (Risse, Laminatschäden, durchstoßene Kanten, wellige LP, Hairlines, Kratzer ...),  

  gängige Abkürzungen benutzen: siehe HIER 

- Ehrlichkeit ist oberstes Gebot, daher besondere Merkmale beschreiben (ggf. extra Foto hinzufügen, insbesondere bei
   Mängel, ansonsten kommt es zu unnötigen Diskussionen)

- Versand am besten mit LP-Versandkarton (Platte und Cover gut verpacken)

 

Tipp1: Beim Verkauf von besonders begehrten Alben, sollte man darauf achten, dass der Ablauf der Auktion möglichst an einem Wochenende, idealerweise an einem Sonntag (optimal abends) stattfindet. 

 

Tipp2: Ebenso sollte man darauf achten, dass man gesuchte Alben nicht in den Sommer-Monaten anbieten sollte, denn da ist bekanntermaßen Urlaubszeit. Umgekehrt betrachtet ist das wiederum die Hochsaison der "Schnäppchen-Jäger".

 

7.2 Checkliste zum Verkauf (Online-Anzeige)

- genaue Beschreibung (Titel, Land, Jahr, Serien-Nr., Labelcode, Matrix-Nr.) 

- möglichst Originalfotos von Cover und Plattenlabel (Etikett) beifügen 

- Zustand von Cover und LP möglichst mit den gängigen Bewertungssystemen klassifizieren (M, NM, EX, VG, ...)  

- Hinweis, ob die LP nur optisch oder auch akustisch bewertet wurde

- Besonderheiten vermerken (Beilagen, Sticker, Poster, ...)

- wenn vorhanden besondere Mängel deklarieren (z.B. Preisschildabriss, Beschriftungen, Klebeband, Risse ...)  

- Versandgebühr festlegen u./o. Selbstabholung anbieten 

 

7.3 Versandtipps

- Versand sollte mit geeignetem Versandkarton erfolgen oder adäquater Verpackung (Hinweis: "Zerbrechlich!" vorsehen) 

- wertvolle Platten nur versichert versenden

- ein Versand ins Ausland kann ggf. sehr lange dauern (wenn möglich mit Tracking-ID versenden)

- mehr Informationen zum Thema Versand gibt es auf meiner Homepage: klick HIER


Andere Quellen zum Thema:

  • Blog in discogs.com: "How To Estimate The value Of A Record Collection": klick HIER
  • Welt: "So machen Sie Geld aus alten Schallplatten": klick HIER
  • Catawiki: "Wertvoll oder nicht? Wie man den Wert von ...": klick HIER

Sollten noch offene Fragen zum Thema da sein, dann bitte mich einfach via Kontakt-Formular (klick HIER) kontaktieren.