Same / same title (s/t), Sammlerwert, Sampler (SMPLR), Saw-Mark/Saw-Cut, Schallplatte, Schallplatten-Album, Schallplatten-Hülle, Schellack-Schallplatte, Schimmel, Schutzhülle, Schwarzpressung, Scratch,
Scuff, Sealed (SS), Seitenschlag, Self-released, Siegel, Shape Disc, Shrink-warp, signiert, Single,
Single-Adapter, Single-Charts, Single-Puck, Single Sided, Single-Stern, Slight warp (SLT WRP), Slipcase,
Small Seam Split (SMSPLT), Small Tear (SMT), Sonderauflage, Song, Soundtrack, Sticker On Label
(SOL), Spiegel, Spindle-Marks, Spine, Splattered Vinyl, Split-LP, Split-Vinyl, Stain, Stamped Cover, Stamped Matrix, Stamper, Stereo / Stereophonie, Sticker, Sticker On Back Cover (SOBC), Sticker On Cover (SOC),
Sticker On Label (SOL), Still Sealed (SS), Studio-Album, Sub-Label, Swirl (Label, Etikett)
same
s/t

"Same" (dt. "gleich" oder "dasselbe" ) wird manchmal benutzt, wenn ein Albumtitel gleich lautet wie der Künstler- oder Bandname. Dies dient zur Abkürzung des Titeltextes.
Manchmal wird statt "same" das Kürzel "s/t" (engl. "same title") verwendet.
Beispiel:
Das Debütalbum der amerikanischen Rockband "Ten Years After"
heißt komplett ausgeschrieben: "Ten Years After - Ten Years After".
Um den Albumtitel abzukürzen, kann man schreiben "Ten Years After - same" oder noch etwas kürzer "Ten Year After - s/t".
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Sammlerwert
Sammelwert
Der "Sammlerwert" eines Schallplatten-Albums hängt von einigen Faktoren ab und kann sich über die Jahre verändern - nach oben aber auch nach unten!
Manche Alben großer Künstler und Bands, insbesondere die immer seltener werdenden Erstpressungen, werden mit der Zeit zu Raritäten und garantieren i.d.R. einen hohen "Sammlerwert."
Was machte eine Rarität aus? Schallplatten die gefragt sind und ggf.
in kleinen Stückzahlen gepresst wurden, die also sehr selten sind, sind Raritäten. Auch können von den Künstlern und Bands signierte Alben einen hohen Wert haben und sind es zudem sehr berühmte Künstler, die bereits verstorben sind, das treibt den Sammlerwert noch weiter nach oben.
Raritäten
Auf meiner Homepage-Seite "Raritäten" habe ich über 200 seltene Schallplatten-Alben gelistet, die teilweise einen sehr hohen "Sammlerwert" haben.
Die Wertermittlung
Wie man eine Wertbestimmung macht und ggf. bei einem Verkauf vorgehen kann, alles das habe ich auf meiner stark frequentierten Seite "Wert ermitteln, wie&wo verkaufen" beschrieben.
Weiterführende Informationen.
→ s. dz. "Raritäten", "signiert", "Wertermittlung", "Grading" , "Discogs"
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Sampler
SMPLR

"Sampler"-Alben (Kurzform "Sampler") sind eine Sammlung von Musikstücken, die von verschiedenen Künstlern und Bands (→ "V.A.") stammen, meist aus einem Genres und/oder mit gleichen Musikstil. Die Intention eines Sampler ist eine Auswahl verschiedener Musikstücke zu präsentieren, die über ein bestimmtes Thema miteinander einen Bezug haben. Ein Thema kann beispielsweise ein bestimmtes Musikgenre sein; z.B. eine Auswahl von Blues-Titeln „Best of Mississippi-Blues …“ oder einfach ein Musikstil, z.B. „Die schönsten Rock-Balladen".
"Sampler" sind u.a. auch die "Soundtracks" aus Kinofilmen.
Vor dem Zeitalter des Internets gab es viele Sampler zum Thema „Hitparade“ (z.B. „Best Of 1985“) und diese wurden sogar im Fernsehen- und Radio-Werbung angepriesen. Sampler auf Schallplatte waren zudem ein Marketing-Instrument und wurden häufig von Plattenfirmen oder Musikmagazinen veröffentlicht, um neue Künstler oder aufkommende Musikrichtungen vorzustellen.
Unterschied zwischen einem "Sampler" und einer "Compilation"
Den Hauptunterschied zwischen einem "Sampler" und einer "Compilation" kann man so erklären: ein
"Sampler" beinhaltet die Musik von verschiedenen Musikkünstlern oder verschiedener Bands, während eine "Compilation" die Musik von einem einzigen Musikkünstler/Musikkünstlerin oder einer Band stammen (Sampler → dt. "Probennehmer", Compilation → dt. "Zusammenstellung").
Ein Sampler-Beispiel "Kuschelrock"
Ein "Sampler" der schon seit über 30 Jahren jährlich mit einer neuen Ausgabe veröffentlicht wird, ist "Kuschelrock". Die Kuschelrock-Sampler wurden zunächst von CBS, ab der dritten Ausgabe dann von "Sony Music Entertainment Germany GmbH" veröffentlicht. Allerdings wurden die 'vinylen' Kuschelrock-Sampler nur bis zur Nummer 7 (GER, 1993, DoLP) auf Schallplatte veröffentlicht. Später gab es noch einige "Best Of" plus die 30iger Jubiläumsausgabe (2016) und die Christmas-Ausgabe 2025.
Weitere Informationen:
→ s. dz."V.A.", "Compilation (Cmp)", "Original Sound Recording(OSR)", "Original Soundtrack(OST)", "Split-LP"
→ Wikipedia "Kompilation"
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Saw-Mark
Saw-Cut
(dt. Kerbe)
Früher haben Plattenhändler die Auslaufware mit einem rechteckigen Schnitt oder einer kleinen Kerbe am Cover markiert ( (engl. Saw-Mark/Saw-Cut; Beispiele s. Foto), was dadurch eine Preisreduzierung im Einzelhandel ermöglichte. Somit konnten diese Alben zu einem günstigeren Preis verkauft werden (z.B. als Sonderangebot oder Abverkauf).
Weitere Informationen:
→ s. auch "Cut-out
(CO), "Cut-out Hole
(COH) ,"Cover-cut
(CC)",
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Schallplatte
Record

"Schallplatte" (Slang: "Vinyl", engl. "record", "wax") ist der umgangssprachliche Begriff für ein Schallplatten-Album. Die Schallplatte ist ein mechanischer Tonträger. Es ist eine runde Scheibe, die aus Polyvinylchlorid (Vinyl) hergestellt wird und auf beiden Seiten befindet sich eine spiralförmige "Tonrille".
Beim Abspielen liegt die Schallplatte auf einem drehenden Teller eines Plattenspielers und dabei wird die "Tonrille" mit einer Nadelspitze abgetastet Die Bewegungen (Schwingungen) der Nadel werden in einem "Tonabnehmer" in elektronische Signale (Audiosignal) umgewandelt.
In beiden Seiten der Oberfläche wurde eine spiralförmige Rille eingepresst. Diese Rille ist im Querschnitt v-förmig und die beiden Flanken sind nicht glatt, sondern haben mikroskopische betrachtet, horizontal und vertikal ungleichmäßige Wellen. Werden die Rillenflanken mit einer Abtastnadel abgetastet, dann wird im Tonabnehme-System ein elektronisches Audiosignal generiert. Dieser Audiosignal wird dann mit elektronischen Verstärkern aufbereitet und mit Hilfe von Lautsprechern in hörbaren Ton umgewandelt.
Die Standardfarbe einer Vinyl-Schallplatte ist schwarz. Aber es gibt auch farbige Varianten (s. dz. "Coloured Vinyl (CV)" oder mit einer bedruckten Oberfläche (s. dz. "Picture Disc (PD)".
Weitere Informationen:
- s. dz. "Etikett (Label)", "Hülle", "Formate"
- Ausführliche Beschreibung in meinem Plattenlexikon, Kap.1 "Die Schallplatte"
- Geschichten zur Schallplatte im Spiegel-Magazin von 2008: Diese Scheibe ist ein Hit
- YouTube-Video vom Kanal "Fabrik Einblick" zum Herstellungsprozess einer Schallplatte (05-2025):
www.youtube.com/watch?v=dhX7bG_8ntw&t=30s
- 2 YouTube-Videos vom Kanal (Plattenlabel)"stockfisch" aus dem Jahr 2010:
Making Of Vinyl - Part 1: (Aufnahme und Mastering): www.youtube.com/watch?v=HocWBv1g_fo
Making Of Vinyl - Part 2 (Pressung): www.youtube.com/watch?v=kaSnG5nkwdw
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Schallplatten-Album

Wieso spricht man eigentlich von einem "Album" oder auch von einem "Schallplatten-Album"?
Den Begriff "Album" benutzt man beispielweise auch im Wort "Foto-Album" ebenso im Wort "Sammel-Album".
Ein "Schallplatten-Album" ist eine Zusammenstellung von Musikstücken, die sich auf zwei Seiten, auf einer etikettierten "Schallplatte" befinden. Ein wichtiger Bestandteil, neben dem Tonträger" ist die Tasche in der der Tonträger aufbewahrt wird.
Diese Tasche ist eine bedruckte "Außenhülle", im Fachjargon mit "Cover" bezeichnet. Neben einer Innenhülle, in der die Schallplatte
zum Schutz aufbewahrt wird, gehören zu einem Schallplatten-Album, ggf. noch
Beilagen (s. dz. "Beilagen/Beileger")
Abgrenzung: Das Gegenstück zum Schallplatten-Album ist eine "Single". Die Single beinhaltet zumeist
zwei Musiktitel, die oft von einem Schallplatten-Album (LP) "ausgekoppelt" wurden (s. dz. "Auskopplung")
Weitere Informationen:
- s. dz. "Album", "Schallplatten-Hülle", "Cover", Schallplatte", Innenhülle", "Beilagen", "Studio-Album", "Live-Album", "Compilation", "Sampler", "Single", "Maxi-Single", "Langspielplatte (LP)"
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Schallplatten
-Hülle

Der Begriff "Schallplattenhülle" ist ein Oberbegriff, d.h. er beschreibt allgemein und unspezifisch die Gesamtheit der "Schallplattenhüllen". Der Begriff umfasst also alle Varianten, egal ob Außenhülle, Cover, Gatefold, Multifold, Innenhülle, Japanhüllen, Schutzhüllen usw. ...
Spezifische Informationen zu Hüllen gibt es bei diesen Begriffen:
- s. dz. Außenhülle", "Cover", "Gatefold", Tip-on Gatefold", "Tri-fold", " Tip-On Cover", "Multi-Gatefold", "Innenhülle" ,"Inlay", "Japan-Hüllen", "Master-Sleeves", "Schutzhülle", "Hülle"
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Im Fachjargon nennt man die Schellack-Schallplatten salopp "Schellack" oder kurz "78er" (z.B. in den USA benutzt man den Begriff "Shellac", auch "78" und in Japan benutzt man das Kürzel "SP" (Schellackplatte). Die Schellack-Schallplatte ist der einfache Vorgänger der heutigen Vinyl-Schallplatte.
Eine Schellack-Schallplatte besteht aus einem Gemisch aus unterschiedlichen Materialen (z.B. Ruß, Asbest, Schiefermehl, ...) und dabei ist das Schellack das Bindemittel (Basismaterial).
Die ersten Schellack-Schallplatten hatten schon das Format wie wir es bei den Vinyl-Schallplatten heute auch kennen. Die ersten Schellack-Schallplatten wurden bereits in den 1920er Jahren hergestellt. Es waren runde dünne Platten mit ⌀30cm und ⌀25cm, hergestellt aus einem Schellack-Gemisch (s.o.) und mit einer Rille mit der sogenannten Füllschrift oder Seitenschrift. Die Platten wurden zunächst rein mechanisch auf Grammophonen abgespielt und die optimale Drehzahl beim Abspielen lag bei 78 U/min.
Der Nachteil der Schellack-Schallplatte war die kurze Spieldauer (3-5 Min.) und die Zerbrechlichkeit, sodass man bereits ab 1944 in den USA mit der Produktion von Vinyl-(PVC)-Schallplatten begann. Bis zum Jahr
1958 wurden in Deutschland noch Schallplatten aus Schellack hergestellt. In Südafrika sogar noch bis in die 70er Jahre hinein.
Um eine alte Schellack-Schallplatte auf einem heutigen Schallplattenspieler abzuspielen, dazu benötigt man einen Plattenspieler mit 78 Upm und ein spezielles Tonabnehmer-Setup (s. dz. meinen Blog "Schellack-Platten digitalisieren").
Weitere Informationen.
- s. dz. "Schallplatte", "Vinyl", "PVC"
- Wikipedia: Schellackplatte, Schellack
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Schimmel

"Schimmel" bzw. Schimmelbefall bei Schallplatten passiert immer dann, wenn die Schallplatten ungeschützt längere Zeit bei zu hoher Luftfeuchtigkeit oder nasser Umgebung gelagert wurden. Typischerweise sind das die Kellerräume oder auch ein feuchter Dachboden. Neben Schimmel kann es auch, aber nur in sehr seltenen Fällen, zum Hausschwamm-Befall kommen.
Aus meiner Sammel-Erfahrung kann ich berichten, das es zwei typische Fälle von Schimmelbefall gibt:
1. Im günstigen Fall hat sich der Schimmel nur leicht an der Oberfläche ausgebreitet und kann mit einem Tuch (am besten leicht angefeuchtet) abgewischt werden. Anschließend sollte man alles trockenreiben und dann an der Luft gut abtrocknen lassen. Das funktioniert bei gut laminierten Covern und auch bei Schallplatten. Sollte noch muffiger Geruch zurückbleiben, dann empfehle ich eine Ozon-Behandlung (s. dz. meinen Blog ""Muffig riechende Alben, jetzt nicht mehr").
2. Ich hatte aber auch schon die Situation, da hatte sich der Schimmel regelrecht in das Cover und sogar in das Vinyl der Schallplatte eingefressen! Da war nichts mehr zu retten und es waren Totalschäden.
Tipp: Ein Warnsignal für einen Befall kann (muss aber nicht) muffiger Geruch sein. Hier ist auf jeden Fall eine Kontrolle zu empfehlen.
Weitere Informationen:
→ s. dz. "Flecken", "Wasserflecken/Wasserränder", "WSOC", "Muffiger Geruch"
→ s. dz. in meinem Pflege-Lexikon: Schimmel
→ s. dz. mein Blog "Muffig riechende Alben, jetzt nicht mehr"
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Schutzhüllen

Leider ist es so, dass die Schallplatte und das Cover relativ empfindlich sind. Kaum hat man beispielsweise die Schallplatte ein paar Mal aus der Innenhülle gezogen (ist ja eigentlich auch eine Schutzhülle), dann sieht man schon die ersten feinen "Hairlines" (Haarlinien/Schlieren) auf der Oberfläche. Das fällt natürlich besonders bei den schwarzen Schallplatten auf.
Auch bei den Plattencovern, insbesondere bei vielen älteren Alben, sieht man häufig Gebrauchsspuren in Form von "Abrieb" auf der Vorder- und Rückseite (z.B. "Ringwear (RW)"), sowie an den Ecken und Kanten oder auch Gebrauchsspuren am Einschub.
Einen gewissen Schutz für die Schallplatte bieten gefütterte Innenhüllen und Schutzhüllen für das Cover.
Weitere Informationen und Details zu Schutzhüllen:
- s. dz. "Master-Sleeves", "Japan-Hüllen", "Polylined Innenhüllen", "Abrieb", "Hairlines", "Ringwear (RW)", "Kratzspuren" , "Scratches"
- auf meiner Homepage- Seite "Zubehör"
a) Schutzhüllen für das Cover: klick HIER,
b) Schutzhüllen für die Schallplatte: klick HIER.
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Schwarz-
pressung

Ein "Schwarzpressung" ist keine schwarze Schallplatte, sondern eine Fälschung! Eine andere geläufige Bezeichnung ist die sogenannte "Raubkopie". Im heutigen Sprachgebrauch der Sammler und Händler hat sich aber der englische Begriff "Counterfeit"
durchgesetzt.
Es gibt einige Schwarzpressungen, insbesondere von teuren und seltenen Alben. Besonders viele "Schwarzpressungen" gibt es bei den "Picture Discs".
"Schwarzpressungen" sind dem Original nachempfunden und sollen ein Original vortäuschen. Typische Merkmale die eine Schwarzpressung vom Original unterscheiden sind beispielsweise eine schlechte Klangqualität, eine falsche oder fehlende Matrix-Nummer. Möglicherweise ist die Qualität des Cover-Aufdruck nicht besonders gut und/oder das Cover-Material ist dünner oder dicker als das Original. Häufig werden Schwarzpressungen als farbiges Vinyl angeboten, um Sammler zu animieren.
Beispiele:
- Alben die immer wieder mal als Schwarzpressung auftauchen sind beispielsweise die frühen Alben von
Kraftwerk: 3x Counterfeit: "Kraftwerk - Kraftwerk", "Kraftwerk - Ralf & Florian", "Kraftwerk - Autobahn"
- Counterfeit: "Gomorrha - Trauma"
Weitere Informationen:
- s. dz. "Raubkopie", "Counterfeit", "Bootleg", "Unofficial Release"
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Scratch(es)
Surface Marks

"Scratch" ist der engl. Begriff für "Kratzer". Ein Kratzer ist eine mechanische Beschädigung der Rille und verursacht laute Knackgeräusche beim Abspielen, weil die Rille beschädigt wurde. Im schlimmsten Fall bleibt die Abtastnadel hängen oder springt sogar.
Echte Kratzer sind mechanische Schäden an der Schallplattenrille und lassen sich leider nicht beseitigen. Videos oder Beschreibungen, wo es plakativ heißt "Kratzer entfernt" etc. zeigen eigentlich nur, dass Schmutzpartikel aus der Rille entfernt wurden, die zuvor optisch aussahen wie ein Kratzer.
Weitere Informationen:
(⇑ Index / ⇑Abkürzungen)
Scuff

"Scuff" kommt aus dem Englischen und bedeutet "Abrieb". Abrieb ist oft bei älteren Covern eine typische Gebrauchsspur. Davon betroffen sind vor allem die Ecken- und Kantenbereiche. Häufig sieht man auch bei alten Covern eine "Ringwear (RW) " (Ringspur) auf der Coveroberfläche.
Bei einer Schallplatte gibt es in diesem Sinne kein Abrieb, aber wenn eine Schallplatte bis in hohen 3-stelligen Bereich abgespielt werden würde, dann würde sich sicherlich eine gewisse Abnutzung der Rille bemerkbar machen. Der Ton wird dann dumpfer (mehr dz. in meinem Pflegelexikon: Verschleiß oder Abnutzung).
Weitere Informationen:
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Sealed

Bewertungsstufe
"Sealed / Still Sealed" ist der englische Begriff für "noch versiegelt" und bedeutet, das Album befindet sich noch in der ungeöffneten "Schutzfolie". Dies bedeutet, dass das Schallplatten-Album unbenutzt ist und sich somit im Neuzustand befindet.
Es kann durchaus vorkommen, dass ein angebotenes Album viele Jahre alt ist und sich immer noch in der ungeöffneten Folie ist. Deshalb haben Alben, die mit "still sealed" deklariert sind, im Allgemeinen den höchsten Sammlerwert.
Ausnahme: Das Album ist signiert, dann ist i.d.R. der Preis deutlich höher.
Wenn ein älteres Album noch in Schutzfolie, also mit "still sealed" angeboten wird, dann ist dass natürlich ein Chance ein Album in Topzustand zu erwerben. Allerdings möchte ich darauf hinweisen, dass es in diesem Zusammenhang auch schon Betrugsfälle gegeben hat, insbesondere bei Angeboten aus dem Ausland.
Im Fachjargon der Händler und Sammler wird gerne auch auch das Kürzel "S" für "Sealed" oder auch "SS" für "Still Sealed" verwendet.
Weitere Informationen:
- s. dz. "Factory sealed", "shrink
warp", "Beurteilung", "Bewertungssystem", "Bewertungsstufen", "MINT"
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Seitenschlag

Ein "Seitenschlag" bei einer Schallplatte führt zu einer
Pendelbewegung des Tonarms/Tonabnehmers in horizontaler Richtung. Ursache ist ein Fehler beim Pressen der Platte, denn das Zentrierloch sitzt außerhalb der Mitte oder die Schallplatte hat sich ggf. partiell verzogen, z.B. durch Hitzeeinwirkung (s. dz. auch "Höhenschlag").
Weitere Informationen:
- eine ausführlichere Beschreibung gibt es in meinem
Pflegelexikon: ww.good-vinyl.de/pflege-lexikon/s/#Seitenschlag
- s. dz. auch "Zentrierloch", "Höhenschlag"
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self-release

In Discogs.com werden "Privat-Pressungen" mit "not-on-label"
oder "self-released" gekennzeichnet.
Diese Alben wurden von den Musikern in Eigenregie produziert und in einem Presswerk in Auftrag gegeben, dann selbst vermarktet ohne jegliche Mitwirkung eines Major-Labels.
Charakteristisch sind beispielsweise die relativ einfach gehaltenen Platten-Etiketten, auf der Cover-Rückseite ist die Bezugsquelle des Albums sowie das Band-Management vermerkt. Die Alben sind meist in einer geringen Stückzahl aufgelegt worden.
Musikalisch interessante Privatpressungen sind oftmals gesuchte Sammlerstücke ("Raritäten")
Weiterführende Informationen:
s. dz. "Privat-Pressung", "not-on-label", "Indie-Label", "Major-Label"
Beispiel:
"The Flam - Someone For The Bad Days"
(1st, GER 1991, not-on-label, self-released)
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Siegel

Früher war es bei großen Plattenläden oder großen Plattenabteilungen in Kaufhäusern ein Siegel auf der Innenhülle
aufzukleben.
Die Verwendung eines Siegels hatte folgenden Zweck: Früher waren die neue Schallplatten nicht in Folie eingeschweißt, so wie heutzutage Standard ist. Somit konnte man die Innenhülle aus dem Cover ziehen und auch die Schallplatte herausziegen. Um die Schallplatte im Verkauf vor häufigen Herausziehen zu schützen (um "Hairlines" zu vermeiden), hat man an der Innenhülle, um den Einschub, ein Siegel aufgeklebt. Somit war die Innenhülle bzw. die Schallplatte geschützt. Ein weitere Grund: wurde das Siegel geöffnet, dann war ein Umtausch nicht mehr möglich. Durch diese Maßnahme wurde verhindert, dass eine gekaufte Schallplatte abgespielt und anschließend wieder zum Umtausch oder Rückgabe zurückgebracht wurde. Daher stand auf dem Siegel der Hinweis: "Umtausch nur bei unverletztem Siegel!"
Weiterführende Informationen:
- s. dz. "Innenhülle", "Hairlines"
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Shape Disc
SD

Eine "Shape Disc" ist eine Schallplatte, die nicht rund ist, sondern der äußere Rand hat eine Form, die mit einem Bild oder Grafik auf der Oberfläche harmoniert.
Ein Beispiel auf Discogs einer Shape Disc (s. Foto):
"The Rolling Stones - Brown Sugar" (UK 1984, 7"-Single, PD, SD)
Weitere Informationen:
- s. dz. auch "Picture Disc"
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Shrink Warp
shrinkwarp
Schrumpffolie

"Shrink Warp" das ist die englische Bezeichnung für eine Schrumpffolie die üblicherweise zum Verpacken von neuen Schallplatten-Alben verwendet wird. Bei Zustandsbeschreibungen wird oftmals die Bezeichnung "ss (still sealed)" oder nur "sealed" oder auch "factory sealed" verwendet.
"Shrink Warp" bzw. "Still Sealed" bedeutet, dass das Album "noch versiegelt" ist. Dies soll anzeigen, dass das Album noch ungeöffnet in der Schutzfolie ist und daher noch in fabrikneuen Zustand ist.
Wenn das Cover in der Folio keinerlei Gebrauchsspuren aufweist und keine Beschädigungen hat, sowie die zugehörigen Sticker vorhanden sind, dann kann man das Album bei einem "Grading" mit dem Zustand "Mint (M)" bewerten. Dies gilt auch für ältere Alben die diese Kriterien
erfüllen.
Weitere Informationen:
- s d. "ss - still sealed", "factory sealed", "Bewertung", "Sammlerwert", "Zustandsbewertung"
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signiert
signed
Autogramm(e)

Eine signiertes Schallplatten-Album hat Autogramme auf dem Cover oder auf der Innenhülle, i.d.R. sind es die Unterschriften von einem oder auch mehreren Künstlern, die auf dem Album mitgewirkt haben.
Signierte Schallplatten-Alben können einen sehr hohen Sammlerwert haben, wenn es sich um sehr bekannte, prominente Künstler oder Bands handelt - sognannte Weltstars. Preistreibend wirkt auch noch die Tatsache, wenn ein berühmter Künstler stirbt, dann steigt der Sammlerwert noch weiter an.
Allerdings sollte man bei Angeboten eine gewisse Vorsicht walten lassen, denn es gibt auch in diesem Bereich "schwarze Schafe" was die Echtheit der Autogramme betrifft.
Eine generelle Wertbestimmung (Expertise) ist in solchen Fällen sehr schwierig und den Wert bzw. den Preis entscheiden letztendlich der Verkäufer und der Käufer untereinander.
(Manchmal werde ich zu diesem Thema von Besitzern solcher Platten kontaktiert und ich gebe dann auch eine persönliche Einschätzung ab, basierend auf Recherchen und meiner Erfahrung).
Weitere Informationen:
- s. dz. "Autogramm(e)"
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Single
(45er)
(7-Inch)
Maxi-Single

Eine Single ist eine Schallplatte, die nur zwei Musiktitel umfasst, mit einer sogenannten A-Seite und B-Seite. Auf der A-Seite befindet sich die Hit-Auskopplung aus einem Album. Im Englischen spricht man gerne von einer "7-inch", im deutschen Sammlerslang von einer "45iger".
Die meisten Singles haben ein 7"-Format (⌀ ca. 17,5 cm). Es gibt aber auch eine Single-Variante in dem von DJs beliebten 12"-Format. Diese "große" Single nennt man "Maxi-Single" oder einfach nur kurz "Maxi".
Technische Daten einer 7"-Single:
Spieldauer: ca. 5 Min.; Drehzahl: 45 U/min.;
Außen-⌀.: 7" Zoll / 17,5 cm; ⌀-Zentrierlöcher: 7,2 mm / 38,1 mm;
Dicke (außen): 1 mm / Dicke (Label): 2 mm; Gewicht: ca. 45 g
Die 7"-Single ist im Rillenbereich dünner als im Labelbereich. Dadurch können Singles gestapelt werden,
(z.B. auf einer Steckachse bzw. Plattenwechsler), ohne das sich dabei die Rillen berühren.
In den 50er/60er Jahren wurde die 7"-Single wegen ihrer geringen Größe als Tonträger in "Jukeboxen" (Musikboxen) eingesetzt. Es gab damals auch die beliebte wöchentlichen Single-Charts (Hitlisten), im Gegensatz zu den Album-Charts (Anm.: es gibt auch noch diverse Genre-bezogene Charts (→"Single-Charts")).
Weitere Informationen:
- s. dz. "45iger", "Maxi-Single (Maxi)", "5-inch-Single", "Lead-Single", "Auskopplung", "Single-Charts", "Single-Adapter", "Die-cut Adapter (DCA)", "Dinked Center", "Jukebox", "EP", "Minischallplatte",
"Tiny Vinyl", "Langspielplatte (LP)"
- s. dz. Wikipedia: Single
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Single-Adapter

Ein "Single-Adapter" ermöglicht Singles mit einem "Dinked Center" (Mittenloch mit ⌀ 38,1mm) auf einem Plattenspieler abzuspielen.
Es gibt viele verschiedene "Single-Adapter" aber grundsätzlich nur zwei Typen:
a) der ""Single-Stern" (s. Foto), ist ein Zubehör einer Single
b) den "Single-Puck", ist ein Zubehör zum Plattenspieler
Weiterführende Informationen:
- s. dz. "Single-Stern", "Single-Puck", "Single"
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Single-Charts
Noch heute gibt es die Deutschen "Single-Chart" im Auftrag des BVMI (Bundesverband der deutschen Musikindustrie) publiziert. Erstellt werden die Charts von der Agentur GfK-Entertainment. Die GfK-Entertainment ist mit ca. 2.600 Händlern online verbunden und ermittelt aus den Verkaufszahlen nicht nur die Single-Charts sondern auch viele weitere Chartlisten. Hier der Link zu den Musikcharts: www.offiziellecharts.de/charts
So wird die Chartliste erstellt:
"Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment ... ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von ca. 2.600 Händlern/Filialen sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Streaming-Plattformen. ..." (Quelle: GfK-Entertainment")
Weitere Informationen:
- Offizielle deutsche Charts, Official Chats UK, US Billboard Hot 100
- GfK-Info zur Erstellung der Chartlisten: www.gfk-entertainment.com/produkte/musik/insights.html
- s. dz. "Single", "Maxi", "EP", "LP"
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Single-Puck

Einen "Single-Puck" benötigt man um eine 7"-Single mit großen ⌀38,1mm-Zentrierloch (= 1 1/2 Zoll; s. dz. "Dinked Center" ) auf einem Plattenspieler abspielen zu können. Alternativ kann man auch einen "Single-Stern" verwenden (s.u.).
Weitere Informationen:
s. dz. "Single-Stern", "Dinked Center", "Single", "Jukebox", "Single-Adapter", Die-cut Adapter (DCA),
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Single Sided

Der englische Begriff "Single Sided" sagt aus, dass die Schallplatte nur auf einer Seite bespielt ist - lediglich auf der bespielten Seite befindet sich eine Tonrille). Die unbespielte Seite ist entweder komplett blank oder es wurde ein Motiv oder eine Grafik eingestanzt.
Beispiel:
Auf der 4. Seite des Doppel-Album "Genesis - Calling All Stations" (1st., UK/EU 1997) befindet sich eine gestanzte Grafik (s. Foto).
Weiterführende Informationen:
- s. dz. "stamper", "etched", "Gimmicks (Platte, Cover"
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Single-Stern

Einen "Single-Stern" benötigt man um eine 7"-Single mit großen ⌀38,1 mm-Mittenloch (=1 1/2 Zoll; s. dz. "Dinked Center" ) auf einem Plattenspieler abspielen zu können. Alternativ kann man auch einen "Single-Puck" verwenden (s.o.).
Den "Single-Stern" gibt es vielen verschiedenen Farben und Formen (Beispiele s. o. bei "Single-Adapter").
Weitere Informationen:
s. dz. "Single-Puck", "Dinked Center", "Single", "Jukebox", "Single-Adapter", Die-cut Adapter (DCA),
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Slight
Warp
SLT WRP
SW

"slight warp" (dt. verbogen, leichte Verformung) bedeutet ein leicht verformtes Cover (z.B. durch einen Wasserschaden) oder eine etwas wellige Schallplatte, die sich etwas verzogen hat (z.B. durch Hitzeeinwirkung oder falsche Lagerung).
Bewegt sich der Tonarm bzw. der Tonabnehmer beim Abspielen einer Schallplatte leicht nach oben und senkt sich danach wieder ab (eine vertikale Pendelbewegung), dann hat die Schallplatte einen "Höhenschlag" und das wird mit "slight warp (slt wrp)" gekennzeichnet.
Tipps:
- Betrag in meinem Pflege-Lexikon: "Schallplatte begradigen"
- Betrag in meinem Pflege-Lexikon: : "welliges Cover"
Weiterführende Informationen:
- s. dz. "Höhenschlag", "Wasserflecken",
- in meinem Pflege-Lexikon: Höhenschlag und Seitenschlag
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Slipcase

Ein "Slipcase" ist ein Sonderformat einer Innenhülle. Bei hochwertigen Boxsets oder Schubern werden die Schallplatten, neben der obligatorischen "Innhülle" oder "OIS", zusätzlich in eine weiter Hülle verpackt. Somit steckt die Schallplatte in drei Hüllen ("Außenhülle" oder Box, dann das "Slipcase" und schließlich die eigentliche "Innenhülle" oder "OIS").
Beispiel-Alben mit Slipcase-Ausstattung:
- Boxset: "Pink Floyd - Pulse" (RE, EU 2018, 4-LP-Set)
- GAT: "Fleetwood Mac - Tusk" (1st, GER 1979 )
Weiterführende Informationen:
- s. dz. "Schallplatten-Hülle", "Außenhülle", "Cover", "Boxset", "Innenhülle", "OIS", "Inlay", "Schutzhülle"
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Small Seam
Split
SMSPLT

"Small Seam Split (SMSPLT)" beschreibt eine durchstoßene oder aufgerissene Kante an einer "Außenhülle" bzw. "Cover".
Verursacht wird so ein "smal seam split" (dt. Durchstoß) durch die relativ dünne Schallplatte mit ihren oftmals scharfkantigen äußeren Rand. Wird das Album relativ stark und lang geschüttelt (z.B. bei einem Versand oder Transport), dann schneidet die Schallplatte von innen heraus die Kante auf.
Tipp:
Wer Schallplatten versendet, der sollte m.E. auf zwei Dinge achten, um einen "seam split" und auch "Ringwear" zu vermeiden:
1. Die Schallplatte mitsamt der Innenhülle aus dem Cover nehmen und das Cover plus die Schallplatte mit der Innenhülle in eine Schutzhülle packen.
2. Die Schallplatte in einen Schallplatten-Versandkarton stecken und darauf achten (wichtig!),
dass das Cover und die Schallplatte beim Schütteln fest sitzen und sich nicht bewegt.
Weitere Informationen:
- s. dz. in meinem Pflegelexikon: smal seam split
(⇑ Index / ⇑Abkürzungen)
Small Tear
SMT

"SMT" bzw. "Small Tear" (dt. Riss, Abriss) sagt aus, dass das Cover oder das Schallplatten-Etikett (Schallplatten-Label) einen kleinen Riss oder einen Abriss hat.
Leider ist es so, dass manche Plattenbesitzer einen "Aufkleber"
relativ "robust" entfernt haben und dabei wurde ein Stück der Oberfläche abgerissen. Einen anderer Fall sieht man auch oft bei alten Covern, dass der "Hüllen-Einschub" kleine Einrisse hat.
Weiterführende Informationen:
- s. dz. "Abriss", "Tear", "Price Tag", "Sticker", "Aufkleber"
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Sonderauflage
Eine "Sonderauflage" (engl. "Special Edition") ist eine Wiederveröffentlichung eines Albums mit einem besonderen Hintergrund oder Ereignis, z.B. eine "Club-Sonderauflage" oder beispielsweise eine "Jubiläumsausgabe".
Mehr dz. siehe "Edition" oder "Club Edition"
Weiterführende Informationen:
- s. dz. "Anniversary-Edition", "Club Edition", "Club Sonderauflage", "Edition" , "Jubiläumsausgabe"
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Song
(Titel, Track)

Ein Musikstück mit Gesangsstimme(n) auf einem Album oder auf einer Single, das ist ein "Song". Im deutschen würde man das Musikstück mit dem Begriff "Lied" beschreiben.
Das Gegenstück zu einem "Song", also ein Musikstück, das ohne Gesang gespielt wird, nennt man ein "Instrumental" (dt. Instrumentalstück).
Weitere Informationen:
- s. dz. "Instrumental", "Titel", "Liner Notes"
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Soundtrack

Mit dem engl. Begriff "Soundtrack" (dt. Filmmusik) ist die Musik aus einem Film, üblicherweise aus einem Kinofilm. Man hat dazu ausgesuchte Musikstücke zu einem "Sampler" zusammengestellt.
Bekannte Soundtracks gibt es beispielsweise von Filmen wie "Star War: The Force Awaken", "Easy Rider", "Dune - Der Wüstenplanet", "Paris, Texas", "Woodstock Festival" oder auch "Christiane F. Kinder vom Bahnhof Zoo" , "Saturday Night Fever" uvm.
Weitere Informationen:
- s. dz. "OSR (Original Sound Recording)", "OST (Original Soundtrack)", "smplr (Sampler)"
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Spiegel
(Plattenspiegel,
Auslaufrille)

Im Fachjargon wird der glatte Bereich um das Platten-Etikett herum, als "Spiegel" bezeichnet. In diesem Bereich befindet sich das Rillenende, die sogenannte "Auslaufrille".
Neben der Auislaufrille befindet sich im Spiegel auch die "Matrix-Nummer". Die "Matrix-Nummer" ist ggf. mit weiteren Informationen ergänzt. Das sind zumeist recht kryptische, eingeritzte oder gestanzte Zeichenfolgen, z.B. "Cutter"-Initialen oder "Presswerk"-Codes zur Matrize.
Weitere Informationen:
- s. dz. "Auslaufrille" , "Rille", "Matrix/Matrix-Nummer"
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Spindle
Marks

"Spindle Marks" (dt. Zentrierloch-Spuren) sind typische Gebrauchsspuren am Etikett (Label), rund um das Zentrierloch. Diese Spuren entstehen, wenn man das Label zum Auflegen auf dem Plattenteller über die Zentrierachse reibt.
Mehr Informationen zu den "Spindle Marks" habe ich im Begriff "Zentrierloch-Spuren" beschrieben.
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Spine

"Spine", das ist die schmale Rückseite (hintere Kante) des Platten-Covers. Dort ist häufig die "Katalog-Nr", der Album-Titel und der "Interpret" aufgedruckt. Dadurch kann man das "Album" identifizieren, auch wenn es hochkant im Regal steht, ohne es dabei herausziehen zu müssen.
In seltenen Fällen kann es auch vorkommen, dass keinerlei Angaben auf dem "Spine" aufgedruckt sind.
Weitere Informationen:
- s. dz. "Cover" , "Einschub", "Kantenabrieb", "Katalog-Nummer"
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Splattered Vinyl

"Splatter-Vinyl" ist buntes Vinyl, das mit Farbmustern durchzogen ist. Im Gegensatz zu "Marbled Vinyl" besteht der Vinyl-Klumpen ("Press-Puck") bei der Herstellung aus einfarbigem Vinyl, wird dann zusätzlich in buntes Vinyl-Granulat getunkt oder es wird buntes Vinyl-Granulat aufgestreut und dann zu einer bunt gemusterten Schallplatte gepresst.
Beispiele:
- Foto-Galerie von "Erika-Records" (USA): "Splattered Vinyl"
- Dieses YouTube-Video des PALLAS-Presswerks zeigt den
Herstellungsprozess: klick HIER.
Weitere Informationen:
- s. dz. "Multi-Color-Vinyl", "Marbled Vinyl", "Coloured Vinyl"
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Split-LP

Eine "Split-LP" ist ein Album von zwei Bands oder Musiker auf einem gemeinsamen Schallplatten-Album. Eine LP-Seite beinhaltet die Songs der einen Band/Musiker und die andere LP-Seite die Titel der zweiten Band/Musiker. "Split-LPs sind eine sehr seltene Gattung eines Schallplatten-Albums.
Beispiel klick HIER und/oder HIER.
Weiterführende Informationen:
- s. dz. "Sampler (smplr)", "Compilation (Comp.)"
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Split-Vinyl

Für Split-Vinyl-Schallplatten werden andersfarbige Presspucks Zusammen in die Pressformen (Matritzen) gelegt und dann gemeinsam gepresst. Dadurch entstehen Schallplatten mit festen Farbkanten, die kaum ineinander laufen.
Weiterführende Informationen:
- s. dz. "Colored Vinyl (CV)" , "Marbled Vinyl", "Splattered Vinyl", "Multi-Colored Vinyl"
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Stain
(Flecken)

Der englische Begriff "Stain" bedeutet ein oder mehrere Flecken auf dem Cover oder auf dem Platten-Etikett, ggf. auch auf der Schallplatte.
Besonders deutlich und auffällig sind Flecken auf hellen Covern (s. Beispielfoto) oder auf einer schwarzen Schallplatte (z.B. Fingerabdrücke).
Viele Flecken auf einer Schallplatte oder auf einem Cover kann man beseitigen, manche aber nicht (mehr Details stehen dazu in meinem Pflegelexikon: Flecken/Flecken entfernen).
Weitere Informationen:
- s. dz. "Flecken"
- s. dz. in meinem Pflegelexikon: Flecken/Flecken entfernen
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Stamped
Cover

"Stamped Cover" bedeutet, dass das "Cover" eine Prägung hat.
Manche Cover haben kaum erkennbar auf der unteren Rückseite eine Prägung, um das "Cover" als Original identifizierbar zu machen, z.B. wegen möglicher "Raubkopien".
Diese Prägungen sind recht klein, sehr fein gestanzt und nur im Gegenlicht erkennbar. Es sind Logos eines "Plattenlabels" oder von einem "Presswerk".
Im gezeigten Foto-Beispiel hat die Cover-Rückseite ("Chicago - Chicago 16" ) unten rechts eine etwa ⌀14 mm Prägung mit dem Logo "W" von der Warner Music Group.
Weiterführende Information:
- s. dz. "Embossed Cover"
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Stamped
Matrix

In der "Auslaufrille" befindet sich die Matrix-Nummer (Kurzform: Matrix) der Schallplatte. Diese ist bereits auf der Pressmatrize ("Stamper") vorhanden. Entweder ist die Matrix gestempelt ("stamped matrix") oder sie wurde händisch vom "Cutter" eingeritzt ("etched matrix").
Weitere Informationen:
- s. dz."Matrix-Nummer", "Etched Matrix", "etched" , "Cutter"
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Stamper

Die Matrizen, mit denen die Schallplatten bei der Fertigung gepresst werden, heißen in der Fachsprache der Presswerker "Stamper". Die Pressmatrizen pressen einen aufgelegten Vinylklumpen zu einer flachen Scheibe und stempeln gleichzeitig die Rille in die Oberfläche. Bis zu 5000 Schallplatten können mit einem Stamper hergestellt werden.
Mehr Informationen stehen im Begriff "Pressmatrize".
Weitere Informationen:
- s. dz. "Pressmatrize", "Pressung", "Presswerk", "Cutter"
- s. dz. in meine Plattenlexikon: Kap.9: " Schallplattenherstellung" und Wikipedia (engl.): Record Press
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Stereo
Stereophonie

"Stereo" ist ein Hinweis auf die Aufnahme-/Wiedergabe-Technik mit zwei Audio-Kanälen (ein linker und rechter Kanal). Schallplatten mit Stereo-Klangtechnik sind schon lange Standard.
Der Stereo-Effekt (Raumklang) erfordert zur Wiedergabe für jeden Audio-Kanal einen separaten Lautsprecher oder einen Stereo-Kopfhörer. Nur so kann der Stereo-Klangeffekt erzeugt werden. Andere Aufnahme-/Wiedergabe-Verfahren sind Mono, Quadrophonie oder binaurale Aufnahmen.
Weiterführende Informationen:
- s. dz. "Mono", "Quadrophonie", "Binaural"
- s. dz. in meinem Audio-/HiFi-Lexikon: Stereo
- s. dz. Discogs: "What's the Difference Between Mono and Stereo?"
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Sticker

"Sticker" sind eine besondere Variante der "Aufkleber". Viele Sticker dienen zur Werbung, um auf Besonderheiten des Albums oder des Künstlers hinzuweisen.
Beispiel: auf dem rechten Foto ist das Album von "Udo Lindenberg - Live - Intensivstationen" (1st., GER 1982) abgebildet und mit dem pinkfarbenen Sticker auf der Coverfront wird darauf hingewiesen, dass bei den Live-Aufnahmen weitere prominente Gastmusiker mitgewirkt haben.
Tipp: Sticker sollte man m.E. nicht entfernen, denn sie sind ja Bestandteil eines Albums.
Im Gegensatz zu den europäischen Ländern werden in Japan statt Sticker eine Papierbanderole (s.dz. "Obi", "Japan-Pressungen") um das Cover gewickelt.
Weitere Informationen:
- s. dz. "Aufkleber", "Sticker On Cover (SOC)", "Sticker On Back Cover (SOBC)", "Sticker On Label (SOL)"
- s. dz. in meinem Pflege-Lexikon den Begriff "Sticker"
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Sticker
On
Back
Cover
SOBC

"SOBC" ist die Abkürzung für "Sticker On Back Cover" und bedeutet, dass ein Aufkleber auf Cover-Rückseite vorhanden ist.
Auf dem Beispielfoto wurde vom Verlag die ursprüngliche Katalog-Nummer "RS 1050" durch einen Aufkleber mit einer neuen Katalog-Nr. überklebt ("John Denver - Live In London" (GER 1976)).
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Sticker
On
Cover
SOC

"Sticker On Cover" ist ein Hinweis für einen "Aufkleber" auf der Außenhülle/Cover. Das sind typischerweise "Preisschilder" und/oder Aufkleber mit Werbung für das Album.
In früheren Zeiten war es in den Plattengeschäften üblich, dass die Schallplatten-Alben nicht in einer Folie verpackt waren (man konnte sich die Schallplatte vor dem Kauf anhören) und deshalb wurde ein Preisschild oder ein Sticker direkt auf ein "Cover" geklebt.
"Sticker" auf der Coverfront sind heute immer noch in Mode. Allerdings kleben die "Sticker" nicht mehr direkt auf dem "Cover", sondern man klebt sie heutzutage auf die Verpackungsfolie ("Schrumpffolie")
Weitere Informationen:
- s. dz. "Aufkleber", "Preisschild", "Sticker", "Cover", "Schrumpffolie"
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Sticker
On
Label
SOL

Steht für "Sticker On Label" und bedeutet, dass sich ein Aufkleber auf dem Platten-Etikett (Label) befindet. Oftmals handelt es sich dabei um privat aufgebrachte Aufkleber, z.B. eine Nummer (Sammlungs-Nr.) oder ein Namensschild (Eigentumshinweis) etc. ...
Tipp: Aufkleber auf dem Plattenlabel lassen sich eigentlich nie ohne einen Abriss entfernen, denn das Platten-Etikett besteht aus sehr dünnem Papier und ist daher extrem empfindlich.
Weiterführende Informationen:
- s. dz. "Platten-Etikett (Label)", "Sticker", "Aufkleber"
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Studio-Album

Das Gegenteil zum "Live-Album" ist ein "Studio-Album". Die allermeisten Alben sind "Studio-Alben" und werden über einen längeren Zeitraum, ggf. mit sehr hohem Aufwand und dazu in sehr guter Tonqualität produziert.
Die Tonstudios bieten die Möglichkeit jeden Musiker auf separaten Tonspuren aufzunehmen, teilweise sogar in verschiedenen Varianten, die dann später am Mischpult zusammengeführt werden und ggf. noch speziell abgemischt werden. Man könnte eigentlich sagen, dass die Tonstudiotechnik und insbesondere die Audiotechnik (Abmischung) ein eigenes "Musikinstrument" darstellt. Abschließend wird gemeinsam mit dem Produktionsteam (Musiker, Produzent, Toningenieur) ein optimales Mastertape erstellt. Mit dem analogen oder digitalen Mastertape wird dann der Herstellungsprozess der
Tonträger (CD, Schallplatte, etc.) gestartet.
In manchen Genres geht die Tontechnik immer mehr weg von der herkömmlichen Art und Weise wie im Tonstudio gearbeitet wird, sondern es wird mehr und mehr auf sogenannten "DAWs" (Digital Audio Workstation) mit Computerprogrammen die Musik produziert (seit 2025 erscheint verstärkt auch mit KI produzierte Musik).
Beispiele herausragender Studio-Alben:
- "The Beatles - Stg. Pepper's Lonely Heart Club Band" (1st., GER 1967, Flipover)
- "Dire Straights - Brother In Arms" (1st, GER, 1985)
- "Pink Floyd - The Dark Side Of The Moon" (RE, EU 2016, remastered)
- "Yello - Stella" (1st., GER 1985)
Weiterführende Informationen:
- s. dz. "Live-Album", "Album"
- s. dz. in meinem Audio-/HiFi-Lexikon: Aufnahme
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Sublabel
Sub-Label

Die "Major-Labels" (Slang: "The big three": Sony Music Entertainment, Universal Music Group und die
Warner Music Group mit zusammen ca. 80% Marktanteil, sind bedingt durch ihre Größe und der internationalen Verbreitung unterteilt in viele "Sub-Labels" und Niederlassungen. Das ist vergleichbar mit einem großen Industriekonzern, welcher oft aus vielen Töchter-Unternehmungen besteht, die über die Jahre eingekauft wurden oder auch selbst gegründet worden.
In den Zeiten vor der Digitalisierung nannte man ein Musiklabel/Musikverlag einfach nur "Plattenfirma".
Es gab damals sehr viele Plattenfirmen und dann mit zunehmender Digitalisierung ging auch die Konsolidierung einher und im Laufe der Zeit gab es eine immer stärker werdende Konzentration, sodass es heute weltweit nur noch drei (!) große Major-Labels" (Medienkonzerne) gibt, die den Großteil des Musikmarkts beherrschen. Schaut man sich die Major-Labels" genauer an, so stellt man fest, dass diese Konzerne sich aus vielen aktiven und passiven "Sub-Labels" zusammensetzten.
Aktive Sub-Labels:
Die "Sub-Labels" sind mehr oder weniger unabhängig was ihre Aktivitäten und Themenschwerpunkte betrifft, aber sie müssen bei ihren Produktionen auf das Major-Labels" verweisen, sei es auch nur im Kleingedruckten, z.B. klein auf der Rückseite eines Plattencovers. Finanziell unabhängig sind die "Sub-Labels", möglicherweise auch nur zu einem gewissen Teil (z.B. wegen eines nationalen Steuerrechts). Der rechtliche Lizenz-Eigentümer bzw. Rechteinhaber bleibt aber immer das übergeordnete Major-Label"
Der Gegenspieler (Mitbewerber) des "Sub-Labels" ist das "Independent-Label" (Slang: "Indie"), das seine eigenen Künstler betreut und vermarktet und zu keinem Sub-Label der Major-Labels" gehört.
Passive Sublabels:
Passive Sublabels sind Überbleibsel aus Zukäufen oder Übernahmen, die aber nicht mehr aktiv sind.
Bsp.: Das ehemalige Label Ariola (gegründet 1958) gehörte ab 1987 zu BMG-Ariola-München (Bertelsmann Gruppe) und ab 2004 gehörte Ariola zum Joint-Venture BMG / Sony Music Entertainment Germany GmbH. Nach dem Rückzug von BMG übernahm Sony Music Entertainment die Ariola und ab 2009 gehört Ariola
nun vollständig der Sony Music Entertainment Germany.
Hier die Liste von Wikipedia zu "Sub-Labels" der großen "Major-Labels" und auch ehemalige "Major-Labels": https://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Major-Sublabel
Weiterführende Informationen:
- s. dz. ""Major-Labels", "Independent Labels (Indie)", "Privatpressung"
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Swirl
/
Swirl Label
/
VERTIGO
Swirl Label

Ein "Swirl Label", genauer gesagt ein "VERTIGO Swirl Label" ist das Schallplatten-Etikett der A-Seite der ersten Schallplatten-Veröffentlichungen des englischen Platten-Labels "VERTIGO Records". Das Etikett (Label) zeigt lediglich eine schwarz-weiße Grafik, einen optisch dreidimensionalen, spiralförmigen Kegel, der beim Abspielen wie ein Strudel wirkt (Strudel = engl. Swirl). Der aufgedruckte Text bestand nur aus dem VERTIGO-Schriftzug und dem Hinweis "SIDE A". Auf dem Etikett der B-Seite stehen die Album-Informationen ("Credits"), ebenfalls auf einem schwarz-weiß gehalten Etikett. Im Jahr 1973 wurde dann das Swirl-Label durch das sogenannte (grüne) UFO-Label abgelöst (das ist die "Spaceship-Phase" von VERTIGO).
Die Alben mit dem Swirl-Etikett (es sind überwiegend Progressiv-Rock-Alben aus der Zeit 1969-1973) stammen aus der sogenannten Swirl-Phase von VERTIGO und haben bei Sammlern einen besonders hohen Stellenwert, da neben der beliebten Musik zudem die Fertigungs- und Klangqualität dieser Pressungen exzellent war.
Daher sind diese Alben bei Sammlern sehr begehrt und haben demzufolge einen überdurchschnittlich hohen Sammlerwert!
Bsp.: COLOSSEUM - VALENTYNE SUITE oder BLACK SABBATH - BLACK SABBATH.
Weiterführende Informationen:
- s. dz. "VERTIGO-Swirl", "UFO-Label"
- VERTIGO Records auf Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Vertigo_Records
- VERTIGO Records auf discogs.com: www.discogs.com/label/2266-Vertigo
- Titelstory im MINT-Magazin Nr. 31 (10/2019) über die Geschichte von VERTIGO Records (klick HIER)
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(Ende)
