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Dead Wax 

Deadwax, run-out groove, Auslaufrille
Deadwax, run-out groove, Auslaufrille

 

Im englischen Sammler-Slang benutzt man gerne "Wax"  als synonym  für die Vinyl-Schallplatte und daher benutzt man im englischen Sprachraum das Wort "Deadwax" für die  "Auslaufrille" einer Schallplatte. Wörtlich übersetzt bedeutet "Deadwax"  im deutschen "totes Wachs". Das stammt noch aus der Zeit der Schellack-Schallplatten, denn Schellack ist ein Hartwachs. Eigentlich heißt die "Auslaufrille" im englischen die "run-out groove". 

 

Der Fachausdruck für den Bereich der "Auslaufrille" lautet bei den deutschen Tonstudios und Presswerken der "Plattenspiegel". 

 

Weitere Informationen:

- s. dz. "Auslaufrille", "Wax", "Vinyl

- s. dz. in meinem Platten-Lexikon im Kap. 1: Die Schallplatte 

 

( Index / Abkürzungen)



 

 

Deluxe Edition  

 

DE

 

 

Eine umfangreiche Ausstattung hat die Deluxe Edition "George Michael - Older" (RE, EU 2022, Boxset)
Eine umfangreiche Ausstattung hat die Deluxe Edition "George Michael - Older" (RE, EU 2022, Boxset)

 

"DE" steht für "Deluxe Edition". Ein anderes verwendetes Kürzel lautet "Dlx". Eine Deluxe Edition ist eine Sonderausgabe, z.B. eine besondere Variante der Erstausgabe, oftmals in einem "Boxset" und üblicherweise mit diversen Beilagen gespickt und dazu mehrere LPs, manchmal auch in besonderen Farbvarianten (s. dz. "colored vinyl (CV)).

 

Beispiel: Eine reichlich ausgestattete "Deluxe Edition" ist das Boxset "George Michael - Older" (RE, EU 2022). Es beinhaltet 3 LPs, 5 CDs, ein 40-seitiges Booklet und mehrere großformatige Fotos von George Michael.

 

Mehr Informationen:

- siehe dz. "Deluxe Edition (DLX)".

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Deluxe Edition  

 

DLX

Deluxe Edition (Holzbox): "AnnenMayKantereit - Alles Nix Konkretes"
Deluxe Edition (Holzbox): "AnnenMayKantereit - Alles Nix Konkretes"

 

"DLX" bedeutet eine "DeLuxe-Edition", d.h. die Luxusausgabe eines Albums. DLX-Alben werden in kleineren Stückzahlen verkauft, sind teurer als eine Standardausgabe und i.d.R. sind irgendwelche Besonderheiten (Gimmicks) mit dabei, wie z.B. ein Tasche, spezielle Boxausführung, T-Shirt, farbiges Vinyl, Booklets, Poster, Fotos, CD, DVD usw. 

 

Beispiel:

"AnnenMayKantereit - Alles Nix Konkretes" (1st. GER 2016, Holzbox, CD, Fotokarten, Nagelstift)

 

Mehr Informationen:

- s. dz. "Deluxe Edition (DE)". 

 

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Die-cut Adapter

 

  DCA

"die-cut adapter" bei einer 7"-Single mit vier Stegen zum rausbrechen
"die-cut adapter" bei einer 7"-Single mit vier Stegen zum rausbrechen

 

"DCA" ist die Abkürzung für einen "Die-cut Adapter (DCA)". Ein "DCA" ist ein gestanzter Kreis in der Mitte einer "7"-Single", den man herausbrechen kann. Durch das Herausbrechen bekommt die Single ein großes Mittenloch (→"Dinked Center"). 

 

Ein großes Mittelloch ist eigentlich typisch für Singles. Das große Mittenloch ermöglicht den automatischen Betrieb in einer "Jukebox". 

Zum Abspielen auf einem Plattenspieler belässt man den "Die-cut Adapter" oder man verwendet einen "Single-Puck" bzw. einen "Single-Stern".  

 

Ein anderer verwendeter Begriff für den DCA ist "Push-out Center" oder "Knock-out Centre".

 

Weitere Informationen:

- s. dz. "Push-out Center", "Knock-out Centre""Dinked Center", "Single-Adapter", "Single-Puck""Single-Stern". 

 

( Index / Abkürzungen)



 

 

  Die-cut Cover

 

Die-cut Sleeve

 

die-cut

die-cut cover: "Physical Graffity - Led Zeppelin" (1975)
die-cut cover: "Physical Graffity - Led Zeppelin" (1975)

 

Der "Die-cut" oder ein "Die-cut Cover"  ist eine Gimmick-Cover-Variante. Hierbei handelt es sich um eine Ausstanzung am Cover. Diese ist als künstlerische Aufwertung eines Plattencovers gedacht. Es gibt eine Vielzahl von Covern mit solchen Ausstanzungen. 

 

Beispiele:

- "Led Zeppelin -Physical Graffity"  (1st., UK 1975)

- "Bob Marley - Babylon by Bus"  (1st., GER 1978)

- "Erasure - The Circus" (RE, EU/USA 2026, Limited Edition)

- "Rolling Stones - Some Girls" (1st., GER 1978) 

- "Stevev Hillage - Open" (1st., GER 1979)

 

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Digging 

Digging - das Suchen in Plattenkisten (Foto: giphy.com)
Digging - das Suchen in Plattenkisten (Foto: giphy.com)

 

"Diggung" ist die englische Bezeichnung für "graben" oder "suchen".

"Digging" und bedeutet im Fachjargon der Plattensammler und Händler das Suchen und Stöbern nach Schallplatten in den Verkaufskisten auf Schallplattenbörsen, in Plattenläden und auf Flohmärkten.  

 

Weitere Informationen:

- s. dz. "Vinyl Collector (VC)"

 

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Dinked Center

Drei Single Varianten: oben links mit "Dinked Center", rechts mit Zentrierloch ⌀7,2 mm, unten Mitte mit Single-Adapter.
Drei Single Varianten: oben links mit "Dinked Center", rechts mit Zentrierloch ⌀7,2 mm, unten Mitte mit Single-Adapter.

 

Mit dem engl. Begriff "Dinked  Center" bezeichnet man das große ⌀38,1 mm ausgestanzte Mittenloch bei einer 7"-Single

(dieser Durchmesser entspricht 1,5 Zoll). 

 

Ohne Gewähr: Meines Wissens wurde diese Mittenloch-Variante von Label RCA im Jahr 1949 eingeführt, damit man mehrere Singles auf einem RCA-Plattenwechsler abspielen konnte. Die Firma Wurlitzer (US-amerikanischer Hersteller von "Jukeboxen") hat dann dieses Format für seine Musikboxen übernommen und somit zur weltweiten Verbreitung beigetragen.

 

Um solche Singles auf einem Plattenspieler abspielen zu können, benötigt man einen "Single-Adapter". Dies kann ein "Single-Stern" sein (s. Foto) oder auch ein "Single-Puck". Umgekehrt, will man eine Single mit dem kleinen Mittenloch z.B. in einer "Jukebox" abspielen, dann muss man ein großen Mittenloch ausstanzen. Das Werkzeug dazu nennt man einen "Dinker" (s.u. das verlinkte YouTube-Video).

 

Weitere Informationen:

"Single", "Jukebox", "Single-Adapter", Die-cut Adapter (DCA)"Single-Puck"

- Video auf YouTube: "Dinking a Seven Inch Vinyl Record"

 

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Direktschnitt

 

Direct Cut 

 

direct-to-disc

 

Direct Recording 

Ein Album, das im "direct-to-disc" Verfahren produziert wurde.
Ein Album, das im "direct-to-disc" Verfahren produziert wurde.

 

"Direktschnitt" ist ein Aufnahmeverfahren, bei dem die Aufnahme sofort live auf eine Master-Matrize geschnitten wird. Es ist ein sogenannter "Live-Mitschnitt" (daher kommt auch der Begriff "Mitschnitt").

 

Das sonst übliche Bearbeiten und Abmischen während und nach der Aufnahme durch einen Toningenieur entfällt hier gänzlich, um möglichst 1:1 die Live-Atmosphäre in die Aufnahme zu übertragen (s. dz. auch "binaural"). Diese Art der Aufnahmetechnik erfordert die volle Konzentration der Musiker, denn ein Fehler während der Aufnahme kann im Nachhinein nicht mehr korrigiert werden.   

 

Beispiel-Alben:

- "Lenny Mac Dowell - Airplay" (1st, GER 1980)

- "Charlie Byrd - Direct Disc Recording" (1st, USA 1977, Lim. Edition)

 

Weitere Informationen:

- s. dz. "Dubplates", "DMM" , "Cutter"

- s. dz. Wikipedia: "Direktschnitt"

 

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Dirt

in

groove

 

DIG

Schmutzpartikel in der Rille (Foto: fotocommunity)
Schmutzpartikel in der Rille (Foto: fotocommunity)

 

"DIG" bedeutet "Dirt In Grove", d.h. es ist eine verschmutzte Schallplatte. Es befinden sich Schmutzablagerungen und Schmutzpartikel auf der Schallplatten-Oberfläche und in den Rillen. 

 

Verschmutzte Schallplatten lassen sich reinigen. Dazu gibt es verschiedene Methoden, Pflegprodukte und Reinigungsgeräte.
"Hairlines" und "Kratzer" sind permanent auf der Oberfläche und lassen können leider nicht beseitigt werden. 

 

Tipp: verschmutzte Schallplatten mindern den Wert und ich empfehle vor dem Handel die Schallplatte und auch das Cover zu reinigen. Dadurch lassen sich gebrauchte Schallplatten besser verkaufen. 

 

Weiterführende Informationen:

- s. dz. "Plattenwaschmaschine (PWM)", "Hairlines", "Kratzer", "Grading", "Zustandsbewertung"

- s. dz. meine Pflegeseiten und mein Pflege-Lexikon

 

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Direct Metal Mastering

 

DMM

Mit einer DMM-Schneidemaschine wird die Rille in eine Kupfermatrize geschnitten.
Mit einer DMM-Schneidemaschine wird die Rille in eine Kupfermatrize geschnitten.

 

Das "Direct Metal Mastering  (DMM)"  ist ein Verfahren zur Herstellung von hochwertigen Press-Matrizen. Das DMM-Verfahren wurde Anfang der 80er Jahre von der deutschen Plattenfirma TELDEC (Telefunken-Decca) entwickelt. Im Gegensatz zum "normalen" Schneiden der Master-Matrize mit einer Lackfolie (s. dz. "Lackschnitt/Lacquer"), wird hier die Master-Matrize auf eine kupferbeschichtete Metallscheibe geschnitten. Die Kupferbeschichtung hat eine Dicke von ca. 0,1 mm. Mit dem DMM-Verfahren lassen sich Schallplatten mit verbesserter  Klangqualität pressen, z.B. mit einer besseren Dynamik, mit verbesserten Höhenwiedergabe und eine besserer Laufruhe. 

 

Beispiel: 
"The Beatles - Please Please Me" (RE, EU 1989, DMM, digital remastered)

- "The Alan Parsons Project - Ammonia Avenue" (1st, EU 1984, DMM)

- "Hot Chocolate - The Very Best Of Hot Chocolate" (1st, EU 1987, Compilation, DMM)

- "V.A. - Fascination With Sound"  (1st., GER 2018, Sampler, DMM) 

 

Weitere Informationen: 

- s. dz. "Lackschnitt/Lacquer", "Pressmatrize", "Dubplates"

- Wikipedia: Direct Metal Mastering

- mein Plattenlexikon: Kap.1 "Die Schallplatte"/Abschnitt 1.10 "DMM"

- YouTube-Videos vom Kanal (Plattenlabel) "stockfisch" aus dem Jahr 2010: 

   Making Of Vinyl - Part 1: (Aufnahme und DMM-Mastering): www.youtube.com/watch?v=HocWBv1g_fo

- Portal "MonotypePressing": "Lackschnitt vs. DMM - Was ist der Unterschied?"

- Portal "Railroad Track Studios: www.railroad-tracks.de/dmm-vs-lackschnitt

- Homepage "ATLASRECORDS": DMM - What is it?

- Homepage "pspartialaudio": Direct Metal Mastering

 

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Discogs
Screenshot Formate in discogs.com (Stand 12/2025)
Screenshot Formate in discogs.com (Stand 12/2025)

 

"Discogs.com" ist ein amerikanisches Musikportal mit einer integrierten Tonträger-Datenbank, die weit über 14 Millionen Einträge beinhaltet und davon sind über 9 Millionen Vinyl-Schallplatten (ca. 4,2 Millionen LPs, ca. 3,3 Millionen Singles, Details s. Foto).

 

Der Firmensitz ist in Portland/Oregon in den USA. Gelistet sind physische Tonträger (z.B. Vinyl-, Schellack-Schallplatten CDs, MDs, Kassetten, Tonbänder) aber auch digitale Tonträger (z.B. Musik-Disketten, MP3-Dateien, USB-Sticks). 

 

Neben den o.g. Tonträger-Einträgen, bietet "Discogs.com" auch eine Handelsplattform für gebrauchte und neue Tonträger und ermöglicht zudem eine persönliche Sammlungsverwaltung (Collection). Registrierte Benutzer können monatliche News per E-Mail erhalten. Ebenso gibt es diverse User-Foren.

 

Ein interessantes Funktion der Handelsplattform ist die Anzeige von angebotenen Tonträgern und auch eine Verkaufshistorie, inkl. der Min.-, Max.- und Durchschnittspreise. Hier kann man sich in etwa orientieren, was ein Album für einen aktuellen Wert hat.   

  

Weitere Informationen:

- Wikipedia: discogs

- Jahresrückblick 2025 von Discogs für Western Europe 

 

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Doppel-LP

 

DoLP

 

DLP

 

2-LP

 

Dbl 2

Doppel-LP
Doppel-LP

 

Mit "Double LP" ("Doppel-LP"; 2xLP ) ist ein Album gemeint, dass das Album aus zwei Schallplatten besteht, sehr oft mit einem Klappcover ausgestattet - ein sogenanntes "Gatefold Cover" (s. dz. "GAT").

 

Es gibt aber auch "Doppel-LP"-Alben, wo beide LPs in einem Standard-Cover untergebracht sind.

 

Weitere Informationen:

-  s. dz. "Doppelalbum", "Album"

 

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Doppel-Album

Doppel-Album des Soundtracks "Saturday Night Fever"
Doppel-Album des Soundtracks "Saturday Night Fever"

 

Man spricht von einem Doppelalbum, wenn das gesamte Album statt auf einer Schallplatte, auf 2 Schallplatten aufgeteilt wurde. 

Beim Doppelalbum sind bei der Musik-Produktion viele Musiktitel zusammengekommen, sodass nicht alle Titel auf einer LP untergebrachten werden konnten. Dies passiert z.B. bei Live-Mitschnitten, wo ein großer Teil des Konzerts auf zwei Platten untergebracht werden muss oder auch bei "Soundtracks".  Auch werden umfangreiche "Sampler" und "Compilations" auf einem Doppelalbum veröffentlicht. 

 

Eine andere Variante, die aus zwei LPs besteht, ist wenn zwei  verschiedene Alben einer Band oder Musikinterpreten zu einem Doppel-Album (Album-Paar) zusammengefasst wurden.

 

Beispiel:  das Doppel-Album von Pink Floyd, das aus den beiden ersten Alben der Band"The Piper At The Gates Of Down" und "A Saucerful Of Secrets" zum einem Doppel-Album "A Nice Pair" zusammengefasst wurde. 

 

Weiterführende Informationen:

- s. dz. "Gatefold (GAT)", "Split-LP", "2-LP", "Doppel-LP""Sampler", "Compilations", "Soundtracks"

 

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DC

 

DLC

 

DL

 

Download Card

 

Download Code

 

Download Key 

Download Card vom Album "David Bowie - ★ (Blackstar)" (UK&EU 2016)
Download Card vom Album "David Bowie - ★ (Blackstar)" (UK&EU 2016)

 

"Download Card" oder auch "Download Code" ist ein digitaler Schlüssel. Mit der Einführung von digitaler Musik wurde dem Käufer eines Tonträgers (z.B. einer Schallplatte oder CD) ermöglicht, das gekaufte Album mit Hilfe eines digitalen Schlüssels ("Download Code" (DC)) herunterzuladen. Das waren dann MP3-Musikdateien, die man von einem Server downloaden konnte. Diesen Code konnte man nur einmal anwenden. Nach dem Gebrauch wurde der "Download Code" ungültig.

 

Der Code (eine Buchstaben,-Zahlen-Kombination) stand auf einer beigelegten Karte, die sogenannte "Download Card" (DLC, DL). Eine  "Download Card" wurde häufig am Platten- oder CD-Cover durch einen entsprechenden Sticker beworben.

 

Beispiel: ein Album mit einer Download Card: 

"David Bowie - ★ (Blackstar)"  (1st., EU&UK 2016)

 

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Duophonic

 

Duophonic Sound

 

Vereinfacht ausgedrückt ist "Duophonic"  bzw. der "Duophonic Sound" ein "künstlicher" Stereo-Effekt. Der Begriff "Duophonic" wurde vom Plattenlabel Capitol Records Anfang der 60er Jahre eingeführt und kennzeichnet ein spezielles Verfahren, um aus der ursprünglichen Mono-Aufnahme einen

eine Aufnahme mit Stereo-Effekt zu erzielen. "Duophonic" wird auch mit "fake stereo" oder als "mock stereo" bezeichnet.  

 

Weitere Informationen:

- Wikipedia: Duophonic

- Auf YouTube: www.youtube.com/watch?v=f9HPx4olO8g

 

Beispiel(?): Ich bin mir nicht sicher, aber ich meine die ersten Alben der Beatles (Anfang der 60er Jahre), die wurden in Mono und parallel in Stereo herausgebracht. Die Stereo-Varianten klingen so, als wenn diese im "duophonic"-Soundtechnik produziert wurden. Man hört die konstante, akkurate Verteilung von verschiedenen Tonspuren auf den linken und auf den rechten Audiokanal.    

Auch bei vielen frühen Motown-Titel ist diese Soundtechnik zu hören (z.B. "Four Tops - Reach Out (I'llBe There)" oder auch bei "Marvin Gaye - I Heard It Through The Grapewine"). 

 

(Anm.: Es gibt ein Vinyl- und Mastering Studio in Augsburg mit dem Namen "duophonic".)

 

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 Dubplates

 

Dubs

Schneidmaschine zur Herstellung von Dubplates (Foto: cutdubs.com)
Schneidmaschine zur Herstellung von Dubplates (Foto: cutdubs.com)

 

"Dubplates" werden im Slang der Schallplattengemeinde kurz "Dubs" genannt. "Dubplates" werden nicht gepresst, sondern die Rillen werden mit einer Schneidemaschine in Echtzeit mit dem Mastertape direkt auf beschichtete Scheibe  (z.B. mit Kupfer beschichtetes Edelstahl (→"DMM") oder auf eine spezielle Vinylscheibe geschnitten.  Der Vorgänger der heutigen "Dubs" waren die "Acetate" ("Acetat(e)" ).

 

Weitere Informationen:

- s. dz. "Acetat(e),  "Cutter", "DMM", "Musterplatte"

- s. dz. Wikipedia (deutsch): Dubplate,
- s. dz. den Artikel von "psaudio.com": Dubplate

- s dz. bei "Burmester": creation prozess

 

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 Dynaflex 

Dynaflex-Album "Cass Elliot"
Dynaflex-Album "Cass Elliot"

 

"Dynaflex", dass ist die Produktbezeichnung vom Plattenlabel RCA für dünne Schallplatten, auch im LP-Format. Der Verkauf von "Dynaflex"-Schallplatten wurden aber bald wieder eingestellt, da es in der Praxis viele Probleme mit der Formstabilität gab. Mehr Infos zur Dynaflex-Schallplatte kann man in meinem Blog zur Dynaflex nachlesen. 

 

Eine ebenfalls sehr dünne Schallplatten-Variante, aber nur als 7"-Single, ist die "Flexi-Disc". 

 

Beispiel: 

- "Cass Elliot - s/t"  (1st., USA 1972, Gatefold, s. Foto)

 

Weitere Informationen:

- s. dz. "Singles",

- s. dz. mein Blog zur Dynaflex

- s. dz, Wikipedia: Dynaflex

 

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(Ende)