Musikverwaltung PRO von stecotec

Foto: stecotec.de
Foto: stecotec.de

Wie bereits in meinen Blog vom 18.07.2018 geschrieben, habe ich das neu auf dem Markt erschienene Tonträger-Verwaltungsprogramm Musikverwaltung PRO der Firma stecotec getestet (klick HIER). Mit diesem Programm können prinzipiell alle Arten von Tonträgern verwaltet werden. 

 

Die Beschreibung auf der Homepage des Herstellers gibt es ist HIER.

 

Jetzt habe ich mich entschlossen zukünftig das Programm zur Verwaltung und Katalogisierung meiner Musik-Sammlung zu verwenden (es sind Vinyl-LP, CDs, MDs, Kassetten)!

 

Eigentlich war ich mit meiner Excel-Tabelle durchaus zufrieden aber als ich die Möglichkeiten von Musikverwaltung PRO gesehen habe, da war mir doch bald klar, dass ich meine Tabelle aufgeben werde. Musikverwaltung PRO  bietet
                                                                                   tolle Features "Out-Of-The-Box", die so mit MS-Excel nicht realisierbar sind. 

Warum habe ich mich für Musikverwaltung Pro entschieden?

Foto: Alfred Malejka / Bilderansicht
Foto: Alfred Malejka / Bilderansicht

In einem zweiten Blog vom "Schallpaltten-Sammlung mit einem Tabellenprogramm verwalten" vom 13.08.2018 habe ich ausführlich über die Vor- und Nachteile bei der Verwendung von Tabellenkalkulationsprogrammen berichtet (klick HIER).

 

Tatsache ist, dass die Firma stecotec mit Musikverwaltung PRO es geschafft hat neben den Vorteilen eines Tabellenprogramms auch gleichzeitig sehr viele Nachteile einer Schallplatten-Verwaltung mit einem Tabellenprogramm zu kompensieren!

 

Was macht Musikverwaltung Pro besser als eine Tabellenkalkulation?

Foto Alfred Malejka / Erfassungsmaske
Foto Alfred Malejka / Erfassungsmaske

Vereinfacht erklärt sieht es so aus: in meinen Blog zur "Schallplattenverwaltung mit Tabellenkalkulationsprogrammen" (klick HIER) habe ich einige Nachteile aufgelistet, z.B. wenn man mit einer (Excel-)Tabelle arbeitet. Musikverwaltung PRO kann eigentlich fast wie ein Tabellenprogramm benutzte werden aber das gesamte Programm bietet insgesamt sehr viel mehr Möglichkeiten und gibt dem 

Schallplatten-Katalog mehr Dynamik!  

 

Musikverwaltung Pro hat beispielsweise eine Online-Schnittstelle zur Datenerfassung und damit werden viele Daten automatisch geladen. Das erspart das mühsame manuelle Eintippen vieler Daten! Dies funktioniert mit einem Download aus discogs.com, inkl. der Fotos, Tracks, Kat.-Nr. usw.!!! Lediglich die spezifischen Daten (wie z.B. Zustand, besondere Merkmale, Einkaufspreis) muss ich noch manuell ergänzen. 

  

Diese Features von Musikverwaltung Pro haben mich überzeugt

Foto: stecotec
Foto: stecotec

Ein großes Plus ist auch die Möglichkeit seinen vorhandene Album-Daten, z.B. aus einem Tabellenprogramm in die Programm-Datenbank zu importieren! Die Datenübernahme wird mit Hilfe einer CSV-Datei ermöglicht. Allerdings möchte ich an dieser Stelle nicht verschwiegen, dass die CSV-Datei entsprechend vorbereitet werden muss (Details dazu siehe HIER dort im Abschnitt 3). Tipp: am besten zunächst mal einen Export machen und sich die CSV-Struktur/Feldnamen von Musikverwaltung PRO anschauen.

Nach dem Import kann man mit seinen bisher Daten in Musikverwaltung PRO  weiter damit arbeiten. Aber das ist nur ein Goody von vielen, warum ich das Programm zukünftig benutzen werde.

Aus meiner Sicht die "Goodies": 

(vgl. dz. auch die Beschreibung auf der Homepage des Herstellers: https://stecotec.de/produkt/musikverwaltung  

  • Download aus Discogs möglich (inklusive Kat-Nr., Tracks, Fotos usw.) !!!
  • Integration von Fotos, Links, zusätzlichen Dokumenten, Sammlerwert, Notizen 
  • Darstellung des Katalogs in Tabellen-Layout und Icon-Layout (Bilder)
  • flexible Tabellendarstellung (Felder ein-/ausblenden, Umsortierung ist möglich) 
  • Die Übersicht (Organisation) ist via Gruppen, Ordner und Katalogen konfigurierbar
  • zusätzliche Kataloge (Views) können erstellt werden! 
  • viele vorgefertigte Statistiken 
  • einfach: alle wichtigen Felder sind vorhanden, es gibt auch frei definierbare Felder, keine Mussfelder. 
  • übersichtliche Erfassungsmasken (in Reiter aufgeteilt) zur Pflege der Details
  • viele Kategorien (Auswahllisten) sind vordefiniert, können aber nach eigenen Wünschen umkonfiguriert werden!
  • Auswertungen, Analysen sind durch komplexe Suchen (konfigurierbare Suchen) möglich!
  • Finanzverwaltung (Einkaufswert, Sammlerwert, Zuwachs) 
  • Daten-Export formatiert in HTML-Datei oder PDF-Datei (einzelne Alben, komplette Sammlung; die Export-Felder können konfiguriert werden (ein-und ausblendbar) 
  • integrierte Personen-, Firmen-, Printmedien-Verwaltung
  • man kann mit mehreren Datenbanken arbeiten. Das Öffnen einer Datenbank geht sehr einfach und schnell.  
  • CSV-Schnittstelle für einen Daten-Export und Daten- Import
  • eingebaute Backup & Restore-Funktion 

Die Vor- und Nachteile

  Die Vorteile

- alle Tonträger-Typen verwaltbar 

- discogs-Schnittstelle

- sehr viele Funktionen Out-Of-The-Box 

- eigenen Gruppen und Kataloge sind möglich (Views)

- Integration Fotos, Tracks, Dokumente, WEB-Links, Finanzverwaltung 

- viele Dinge sind konfigurierbar (Tabelleansicht, Auswahlboxen, freie Felder, ...)
- Dokumentation von Käufen/Verkäufen ist möglich  

- Personen, Firmen, Printmedien

- Testinstallation für 14-Tage möglich

- schnelle Installation des Programms mit Testdaten (Demo) 
                                                                          - relativ günstiger Preis, gutes Preis-/Leistungsverhältnis

 Die Nachteile

- zunächst ist das Programm etwas unübersichtlich, aber nach einer kurzen Eingewöhnung läufts immer besser ...

- wenn man bisher eine selbstgebaute Tabelle verwendete (so wie ich), dann geht natürlich etwas an "Freiheit" verloren

- Problem nach einem CSV-Import: das Nachladen von discogs-Daten ist derzeit nicht möglich. Dazu will stecotec ggf. eine
   Option ergänzen. Das wird derzeit geprüft. Hintergrund: Es kann ja sein, dass nach einem CSV-Import auf discogs Daten existieren, die
    man selbst noch nicht in seiner 
CSV-Import-Datei hatte (bis dato nicht erfasst hat). Die fehlenden Daten möchte man aber gerne aus discogs
    "nachladen". Sozusagen ein 
lokaler Datensatz-Refresh mit discogs-Daten. 
 

-  für MS-Windows verfügbar, nicht für MAC-OS;  geht ggf. mit dem Emulator Wine (WineBottler) für MAC OS und auch LINUX,
   hier eine deutschsprachige Anleitung zu Wine in YouTube: klick HIER

- es ist ein "lokales" Programm, d.h. kein Web-Client, keine Handy-App verfügbar.
   Workaround: eine gewisse Mobilität ist möglich, indem man ein PDF-Export seiner Sammlung erzeugt und diesen auf sein Handy überträgt.  

- manchmal (ganz selten) friert bei mir das Programm ein (ggf. individuelles Problem?!)

- individuelles Thema:  ich muss bei mir die Syntax des "Lagerort" für meine Regalfächer erweitern, weil das Programm
  alphabetisch sortiert (mehr Details dazu in meinem Artikel "Suchen&Finden" , siehe Abschnitt "Nachtrag zur Musikverwaltung PRO")

                                                      

Hinweise/Tipps:

Inzwischen habe ich eine Kurzanleitung zur Bedienung erstellt, klick HIER. Dort gibt es Beschreibungen, Screenshots, Tipps, Begriffserklärungen. Die Kurzanleitung war ein "Abfallprodukt" während meiner Testphase. Mit Hilfe dieser Kurzanleitung kann man sich schnell einen ersten Überblick und Einstieg verschaffen. 

 

Das Programm gibt es bei stecotec als Download mit kann 15-Tage kostenlos getestet werden: klick HIER.

 

Weitere Blogs und Artikel von mir zum Thema "Sammlung verwalten" gibt es hier: 

  • "Test: Schallplatten-Verwaltung mit PC-Software", klick HIER
  • "Schallplatten mit Tabellenprogramm verwalten", klick HIER
  • "Sammlung verwalten und lagern", klick HIER
  • "Kurzanleitung Musikverwaltung PRO", klick HIER

 

Mein Fazit:

Ich hätte bis vor Kurzem nicht geglaubt, dass ich meine Excel-Tabelle jemals aufgeben würde. Immerhin habe ich damit über drei Jahre lang meine komplette Sammlung damit verwaltet und das wohl wissend, dass ich mich bisher eingeschränkt hatte (relative wenig Daten, keine Links zu discogs oder anderen Quellen (z.B. Fan-Homepages, YouTube), keine Fotos, keine Tracklisten usw.).

 

Das Programm gibt mir eine größere Transparenz über meine Sammlung (durch Statistiken, komplexe Abfragen, Fotos) und insgesamt habe jetzt viel mehr Details im Zugriff und dazu eine bessere Dynamik in der gesamten Datenverwaltung. Vielleicht ist das Programm auch was für euch?!

 

Gruß euer  

Plattenfred


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Kommentare: 7
  • #1

    Ronnie (Freitag, 22 Februar 2019 18:53)

    Hallo,
    das ist eine sehr gute Beschreibung der Funktionen der Sterotec Musikverwaltungssoftware.
    Für mich eine gute Anleitung um selbst einmal diese Lösung zu testen.
    Auch für mich ist dabei die discogs Schnittstelle von großem Interesse.
    Frage hierzu:
    Wäre es möglich mit einem Datenexport aus discogs über die csv-Datei die dortige Sammlung in die Sterotec Datenbank zu übertragen?
    Bei meinen kleinen Versuchen bisher scheitere ich leider kläglich weil die Formate nicht zueinander passen. Wenn das möglich wäre dann wäre Sterotec tatsächlich die optimale Lösung für mich.
    Ich werde in jedem Fall diesen Blog weiter verfolgen und hoffe dabei für mich Anregugen zu finden.
    Gruß Ronnie

  • #2

    www.good-vinyl.de (Samstag, 23 Februar 2019 10:24)

    Hallo Ronnie,
    ja genau, wenn man seine Sammlung in discogs erfasst hat, dann wäre der Datentransfer via Export/Import eigentlich der "Königsweg"!
    Das man dabei auf Formatierungsprobleme stößt war eigentlich zu erwarten. Die größte Schwierigkeit dürfte aber m.E. der Transfer der Bilder darstellen.

    Die Idee hat aber einen gewissen Charme‼! Leider bin ich bis Mitte März anderweitig beschäftigt und kann mir das jetzt nicht im Detail anschauen bzw. auszutesten (übrigens, auch ich habe meine komplette Sammlung in discogs erfasst).
    Im Moment ist meine "Master-DB" immer noch ein großes MS-Excelsheet (ohne Fotos). Hier habe ich u.a. auch alle passenden discogs-Links meiner Alben erfasst. In der Musikverwaltung PRO habe ich im Moment nur einen Teil meiner Sammlung importiert und trage nach und nach die neuen Alben dort ein.

    Ich habe bereits im Sommer 2018 (und auch nochmals zum Jahresanfang 2019) mit der Firma stecotec folgendes Szenario diskutiert: man erfasst die wichtigsten Eckdaten in der Musikverwaltung Pro oder lädt diese via Import aus einer Tabelle
    und man würde dann mit einer "discogs-Refresh-Funktion" die fehlenden Daten und Bilder aus discogs nachladen. Diese Funktionalität gibt es aber leider nicht! Stecotec hat mir aber zugesagt zumindest mal zu prüfen, ob so etwas überhaupt machbar wäre (momentaner Status = offen).

    Jetzt bald soll eine neue Version kommen, die einen Massenupdate beinhalten soll. Ob diese Funktion aber bei Deinem Vorhaben irgendwie helfen könnte, kann ich im Moment nicht beurteilen.

    LG
    Alfred / www.good-vinyl.de

  • #3

    Ronnie (Montag, 25 Februar 2019 22:06)

    Hallo Alfred,

    danke für die schnelle Antwort.
    Ich habe eine Anfrage an stecotec zu dem Thema gestellt und heute eine Antwort bekommen.
    Dabei hat der Herr Stekowski kurz erläutert wie ich die Formate der csv-Datei aus discogs anpassen müsste damit sie eingelesen werden kann. Das war also nichts Neues.

    Allerdings habe ich heute einen großen Nachteil der stecotec Software festgestellt. Dort sind Album-Titel und Interpret gemeinsam in dem Feld "Name" enthalten. Für mich ist es aber notwendig diese beiden Daten in getrennten Feldern bzw. Spalten zu führen. Damit fällt stecotec für mich eigentlich aus der Wertung.
    Oder hast du dafür eine Lösung?

    LG
    Ronnie

  • #4

    www.good-vinyl.de (Dienstag, 26 Februar 2019 16:25)

    Grundsätzlich ist im Tonträger-Datensatz" "Interpret" und "Album/Titel" in getrennten Feldern vorhanden. Das sieht man, wenn man sich entweder mal die Erfassungsmaske oder die Import/Export-Datei anschaut. Diese Felder kann man sich in der Tabellenansicht auch separat anzeigen lassen. Ebenso kann man diese Felder im Konfigurationsmenü der Tabellenansicht auswählen (vgl. dz. mein Tipp #4 auf der Seite "Tipps & Tricks").

    Das Feld "Name" wird automatisch aus den beiden Feldern "Interpret" und "Album/Titel" erzeugt. Wie ich soeben festgestellt habe, ist aber das Feld "Name" das einzige Feld in der Tabellenansicht, dass sich nicht ausblenden lässt. Warum das so ist, dass müsste man mit der Fa. Stecotec diskutieren ...

    Ich persönlich kann mit dem Feld "Namen" in der Tabellansicht eigentlich gut arbeiten, denn beispielsweise eine Sortierung nach Interpret ist ja möglich, da im Feld "Name" der Interpret an erster Stelle steht.

    Ich hoffe ich konnte Dir weiterhelfen ...

    LG
    Alfred / www.good-vinyl.de

  • #5

    Ronnie (Dienstag, 26 Februar 2019 17:25)

    Danke, ich habe heute die gleichen Entdeckungen gemacht. Die Felder Interpret und Album/Titel liegen sehr weit hinten n der langen Liste der Felder.
    Auch die Tatasache dass sich das Feld Name nicht ausblenden lässt habe ich heute gesehen und mich stört das schon etwas.
    Ansonsten denke ich dass man doch damit arbeiten kann und mit etwas "Handarbeit" die Sammlung aus discogs hierher importieren kann.

    Danke für die Unterstützung.
    LG
    Ronnie

  • #6

    Harald (Montag, 14 Oktober 2019 09:07)

    Kann ich die Dateneingaben auch mit einem Handscanner einlesen.

  • #7

    Alfred / www.good-vinyl.de (Montag, 14 Oktober 2019 09:46)

    Hallo Harald,
    die Verwendung eines Handscanners zusammen mit der "Musikverwaltung PRO" funktioniert prinzipiell so:
    man überträgt mit dem Handscanner den Strichcode-Code in die Suchmaske. Der EAN-Code (i.d.R. ist das die Katalog-Nr. des Albums) wird vom Scanner in den lesbaren Zahlencode umgewandelt und in das Suchfeld kopiert. Nun sucht das Programm in "discogs.com" oder "amazon.com" nach dieser Katalog-Nr. und bei einem "Treffer" kann man anschließend mit dem Programm alle verfügbaren Informationen zu diesem Album runterladen. Das erspart eine Menge Tipparbeit!

    Gruß
    Alfred