update: 11.07.2021: Mind-Map "Krautrock - Facetten (V1.2)" // Begriff "Krautrock"

 

Die Welt des Krautrocks - der Krautrock Kosmos

"Was ist eigentlich Krautrock? 

Du nimmst einen Topf, gießt etwas Beat, Rock, Prog Rock, Rock'N'Roll, Free-Jazz, Electronische Musik, Blues, Folk hinein, rührst das Ganze mehrmals kräftig um, dazu eine Priese Deutsch-Rock - und dann hast Du  Krautrock!!!" 

(Zitat good-vinyl.de 04/2021)

 

"Wir waren auf der Suche nach unserer eigenen Identität. Es war uns ein Bedürfnis etwas Eignes zu machen."

Lothar Stahl  - Embryo, Checkpoint Charlie (Zitat aus dem Buch von H. Dedekind KRAUTROCK / Hannibal-Verlag)

 

"Wir waren jung und naiv, beseelt ausschließlich von dem Gedanken, Musik zu machen!

Helmuth Treichel - Gift (Zitat im Musikmagazin "eclipsed" 05/2021)

 


Beschreibung zu Krautrock in discogs.com (hab's ich ins Deutsche übersetzt):  www.discogs.com/de/style/krautrock

 

Ich zitiere:

"Krautrock ist ein Musikgenre, das Ende der 1960er Jahre entstand und hauptsächlich von Gruppen aus Westdeutschland vertreten wird. Es ist ein allgemeiner Begriff für Bands, die experimentelle, Underground-, psychedelische oder teilweise elektronische Musikarten spielen. Krautrock ist ursprünglich ein Sub-Genre des Progressive Rock, aber anstatt angloamerikanischen Modellen des Jazz und der klassischen Musik zu folgen, kreierten die deutschen Musiker (oft inspiriert durch den Gebrauch von Psychedelika) einen ganz anderen Sound.

 

Der populäre Mythos, dass "Krautrock" von der englischen Musikpresse geprägt wurde, ist nicht wahr. Die erste bekannte Verwendung des Begriffs findet sich in einer Anzeige einer Pop-Music-Agentur, die in Melody Maker (3. April 1971) und einige Wochen später in der US-amerikanischen Billboard-Zeitschrift (29. Mai 1971) veröffentlicht wurde, um deren Konzertorganisation und Künstler zu fördern Bacillus-Label mit Sitz in Frankfurt. Das war der Grundstein für die amerikanische und britische Presse, die es übernahm. Ursprünglich als beleidigend angesehen, da das Wort Kraut für eine deutsche Person umgangssprachlich ist und sich auf das deutsche Gericht "Sauerkraut" bezieht, verschwand die negative Konnotation, da die Musik dieser Bands seitdem hoch geschätzt wurde. Heute ehrt das Wort eher als das es beleidigt.

 

Typische Krautrock-Bands in den frühen 1970er Jahren waren Amon Düül II, Faust, Can und andere mit dem Produzenten / Ingenieuren verbundene Bands: Conny Plank (Neu!, Kraftwerk und Cluster) und Dieter Dierks (Ash Ra Tempel, Tangerine Dream usw.). Ein weiterer frühere Schlüsselfigur war Rolf-Ulrich Kaiser und seine Labels Ohr, Pilz und Kosmische Musik. Auch der Komponist Karlheinz Stockhausen hatte Einfluss auf diese experimentelle Szene.

 

Heutzutage gilt Krautrock als "Regenschirm" für die gesamte Underground- und Progressive / Experimental-Szene, die sich in den 1970er Jahren in Deutschland entwickelt hat und auch für nachfolgende Bands, die von dieser einzigartigen Szene inspiriert wurden."

 

(Der Autor dieser Beschreibung ist der Engländer Alan Feeman, der u.a. die Facebook-Seite "KRAUTROCK" betreut und ist auch Co-Autor des Lexikons "The Crack of The Cosmic Egg" (Audion-Verlag). Er hat die Beschreibung in discogs.com im April 2021 überarbeitet, aufgrund einer Anmerkung von mir ( ... war bis dato etwas unpräzise ...).

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Krautrock-Artikel in Wikipedia:

Wikipedia-deutsch: de.wikipedia.org/wiki/Krautrock

Wikipedia-englisch: en.wikipedia.org/wiki/Krautrock

Indiepedia: www.indiepedia.de/index.php?title=Krautrock

 

 

Am richtigen Ort und zur richtigen Zeit

Krautrock hat eine Früh (1968-69), eine Haupt- (1970-75) und Spät-Phase (Post-Krautrock so ca. 1976-82). Da sich die Musik aber immer weiter entwickelte, so entstanden neue Stilrichtungen wie z.B. Punk, New Wave, Techno, Stoner- und Indie-Rock, aber auch der immer erfolgreich werdende Deutschrock (Lindenberg, Grönemeyer & Co), die dann alle zusammen, allmählig das Ende des Krautrock bewirkten. Einige Krautrock-Bands entwickelten sich weiter und "migrierten" zu Rock-, Prog-Rock oder Hardrock-Bands (prominentes Beispiel: "Scorpions") oder lösten sich nach und nach auf. Hin und wieder kam es später sogar zu Urheber-und Lizenz- Streitigkeiten (z.B. bei Jane (Namensstreitigkeiten) oder Jeronimo (Songlizenzen, Bellaphon vs. Ringo Funk).

 

Nur wenige Krautrock-Bands waren international erfolgreich. Lediglich die ganz großen Namen wie Kraftwerk, Tangerine Dream, Amon Düül, CAN usw. hatten auch Auftritte außerhalb Deutschlands (zumeist in UK), aber die meisten Krautrock-Bands tourten durch Deutschland, wo sie in Musikklubs, Jugendzentren oder auch mal mit anderen Bands  in Hallen oder als Freiluft-Konzert gemeinsam auftraten.  

 

Die Begründer des Krautrock

Alan Freeman(Co-Autor des Lexikons "Crack Of The Cosmic Egg") betitelt die 10 der wichtigsten Krautrock-Bands, die das Genre Krautrock definierten. Alan stellt dazu drei Kriterien auf, die diese Bands erfüllen:

1. die Bandgründung war im Zeitraum von 1967-70

2. die Bands beeinflussten die globale Musikszene 

3. die Bands waren innovative und überschritten musikalische Grenzen

 

Die folgenden Bands erfüllen die o.g. Kriterien und gehören somit zu den Begründern des Krautrocks:

- Amon Düül I & II

- Ash Ra Tempel

- Can

- Emryo

- Faust

- Guru Guru

- Kluster/Cluster

- Kraftwerk

- Popol Vuh

- Tangerine Dream

 

Natürlich gibt es noch weitere, wichtige Bands, wie z.B. Xhol oder Agitation Free usw., aber die oben gelisteten Bands haben über 50 der wichtigsten Krautrock-Alben erschaffen. 

 

Ein erstaunlicher Aspekt für mich ist, wie stark der Krautrock in Großbritannien, USA, Italien und sogar in Brasilien wahrgenommen wurde und auch heute noch wird. Z.B. gibt es in Facebook eine Gruppe zu Krautrock, in der Mitglieder ausländische Presseartikel, Konzertposter posten oder auch von ihren damaligen Krautrock-Konzerten in ihrem Heimatland berichten.     

 

Interessant ist aber auch der Einfluss des Krautrocks in die europäischen Nachbarländer, wie z.B. die Schweiz, Österreich, Holland, Belgien bis hin nach Ungarn. Auch dort haben Bands in jener Zeit einen Musikstil entwickelt, der dem Krautrock aus Deutschland sehr ähnlich war, ja teilweise auch mal mehr oder weniger Deckungsgleich. Die Ausnahme ist Frankreich. Hier hat es einen gegenseitigen Einfluss fast nur im Bereich der elektronischen Musik gegeben. Jedenfalls ist mir keine französische Band aus dem "Zeitalter der Krautrocks" bekannt, von der ich behaupten könnte, sie hätte offensichtlich Krautrock-Einflüsse. Oder sollte ich mich da etwa täuschen?

 

Krautrock heute

Aber bis heute, im Jahr 2021, gibt es immer wieder neue Bands (in und außerhalb Deutschlands), die Musik mehr oder weniger im Krautrock-Style (Neokraut) produzieren (Ich besitze beispielsweise Alben der australischen Band "BROWN SPIRIT" oder auch die LP-Serie "KOSMISCHE LÄUFER" aus U.K., in denen sehr viel Krautrock steckt! Ebenso existieren immer noch Bands aus jener Zeit (sozusagen die "Dinosaurier" des Krautrocks), allerdings altersbedingt oftmals in veränderter Besetzung (ich denke da an Kraan, Guru Guru, Amon Düül II) oder haben sich erst vor kurzer Zeit aufgelöst (z.B. Rufus Zuphall aus Aachen). Leider muss ich hier anmerken, so traurig es auch ist, dass immer mehr Krautrock-Musiker mittlerweile versterben. Dies merkt man insbesondere, wenn man in die Homepages der Krautrock-Bands schaut.   

 

Tipp: 

Wer sich relativ schnell in die Bandbreite der Krautrock-Musik reinhören möchte, demjenigen empfehle ich die diversen Krautrock-Sampler. Plattenlabels wie beispielsweise BRAIN, OHR, BACILLUS, KUCKUCK, PILZ, LIBERTY usw. haben damals Krautrock-Sampler herausgebracht. Eine Auswahl einiger Sampler und Serien findet ihr weiter unten auf dieser Seite.

 

Natürlich ist auch viel kostenloses Material (Videos und Musik) z.B. auf YouTube oder Vimeo zu finden. 

 

Krautrock-Artikel im WEB

Eine Vielzahl von Informationen ist im Web zu finden. Wenn man nach Krautrock "googelt", dann findet man so einiges auf den Homepages der Musik-Magazine, Musik-Portale (es gibt einige Portale die sich speziell mit Krautrock/ProgRock beschäftigen, s. dz. mein Quellenverzeichnis in der Krautrock-Startpage), in diversen Blogs und auch bei Facebook. 

Ein kleine Auswahl:

Goethe Institut "Die Rehabilitierung eines Genres": klick Hier

Classic-Rock Magazin "Krautrock Special Vol. 01/1970, klick Hier

RollingStone Magazin: "Das ultimative Who's Who im Krautrock": klick Hier

Blog von Jan Reetze (Buchautor): janreetze.blogspot.com/

Facebook-Gruppen: z.B. die private Gruppe "Krautrock" (über 20.000 Mitglieder: klick Hier) und "Krautrock II", sowie "I Love Krautrock".

Tutorial auf Portal musikanalyse.net: musikanalyse.net/tutorials/bands-krautrock/ 



Krautrock: Woher kommt der Begriff "Krautrock"?


Die Verwendung von "Kraut" ist darauf zurückzuführen, dass die Briten und Amerikaner während der Weltkriege die deutschen Soldaten abwertend mit  "Krauts" titulierten, weil wir deutschen gerne Krautsalat essen (wir Deutsche wiederum benannten umgangssprachlich die britischen Soldaten mit "die Tommys'" und die amerikanischen Soldaten mit "die Amis").   

 

In der FB-Gruppe "KRAUTROCK" wurden Informationen zur Entstehung und Verbreitung des Begriffs Krautrock (zunächst "Kraut Rock") publiziert. Der Begriff "Krautrock" wurde mit ziemlicher Sicherheit in GB definiert. Ende der 60er, Anfang der 70ern wurde der Begriff in GB zunächst noch nicht verwendet. Da wurde eher von "New German Music" oder "German Rock"  o.ä. gesprochen. Eventuell zum ersten mal tauchte der Begriff  "Kraut Rock" in einer selbst-ironischen Anzeige der "POPO Management Inc.", die mit Bacillus verbandelt war, in einer Anzeige im englischen Musikmagazin "MELODY MAKER" auf (3.April 1971, Page 13; Foto s.u.), um Rock aus Deutschland zu promoten. 

 

Im jüngst erschienen Buch "FVTVRE SOVNDS" von Christoph Dallach (Juni 2021, Suhrkamp Verlag, S.11 ff ) behauptet Simon Draper von Virgin Records, dass er den Begriff Krautrock erfunden hat. Er war damals für die VIRGIN-Mailorders verantwortlich und weil immer wieder mal nach deutschen Rock gefragt wurde, da lies er sich von Rolf-Ulrich Kaiser (damals Labelchef von OHR) diverse Alben zusenden. Um diese Alben unter einem Genre plakativ vermarkten zu können, hat er sich den Begriff "Krautrock" ausgedacht. Diese Aussage ist aber umstritten. Eine zweite These besagt, dass bei VIRGINS der Begriff Krautrock so entstanden ist: die Band FAUST wurde von VIRGINS als eine der ersten Bands unter Vertrag genommen. Ende 1973 wurde dann das Album "FAUST IV" (klick Hier) herausgebracht). Darauf lautete der erste Track-Titel "Krautrock" (klick Hier) und diesem Titel hat man dann als Markenzeichen für den "German Rock" verwendet (Zitat von FAUST: "You want Krautrock? You get Krautrock!"

 

Man kann davon ausgehen, dass dann der Begriff daraufhin von den englischen Medien und der Musikindustrie aufgegriffen wurde und sich dann so etabliert hat.

 

Interessanterweise, hatte zuvor schon zuvor Conny Planck bereits 1970 den Kraut-Musikverlag gegründet, aber der Begriff "Kraut Rock" bzw. "Krautrock" war zunächst nicht geläufig und hatte sich auch noch nicht durchgesetzt.

 

Der englische Musikjournalist Alan Freemann hat zur Begriffshistorie am 21. Mai 2021 in der FB-Gruppe "KRAUTROCK" folgende Info publiziert: 

Fotos: Alan Freemann 21. Mai 2021 auf Facebook

 


Es ist auch zu lesen, dass der Begriff durch den  legendären Radio-DJ John Peel (klick Hier u./o. Hier) erfunden wurde, inspiriert vom Titel "Mama Düül und ihre Sauerkrautband spielt auf" (klick Hier) von der LP "AMON DÜÜL - PSYCHEDELIC UNDERGROUND" (GER 1969; klick Hier). Allerdings bestreitet diese These vehement der Musik-Journalist Alan Freeman (s.o.). Andererseits behauptete Gerhard Augustin, dass John Peel diesen Begriff geprägt hat (Quelle: Buch "FVTVRE SOVNDS" (Suhrkamp Verlag, S. 12). 

 

Inzwischen ist der Terminus "Krautrock" allgemein anerkannt und wird als eine eigenständige Bezeichnung eines Sub-Genre zum "Rock" verwendet. Krautrock-Musik wird originär den westdeutsche Bands oder Einzelkünstler zugeordnet, die hauptsächlich in den 70er Jahren mehr oder weniger national und international erfolgreich waren (teilweise auch im europäischen Ausland (z.B. Can, Amon Düül II, Tangerine Dream, Klaus Schulze Kraftwerk). Charakteristisch für die Krautrockbands jener Zeit, ist die experimentelle, improvisationsgeprägten, manchmal auch monoton rhythmische (motorische) Musik mit elektronisch verstärkten Gesang und Instrumenten (z.B. Schlagzeug, Kongas,  E-Gitarren (Bass- und Lead-Gitarre), sowie elektronische Tasteninstrumente (z.B. Hammond-Orgel und Synthesizer). 

 

Ostdeutsche Bands aus der damaligen DDR  hingegen, wie z.B. City, Karat, Puhdys, Silly etc., werden nicht dem Krautrock zugeordnet. Verschiedentlich taucht in diesem Zusammenhange hier eher der Begriff "Ostrock" auf (mehr dazu klick Hier).

 

In den 80er und 90er und sogar in den letzten Jahren sind immer wieder neue Bands entstanden, die Krautrock-Elemente benutzen oder auch weiter entwickelt haben. Diese Musik bezeichnet man dann üblicherweise als Neo-Krautrock (also neuzeitlicher Krautrock).


Krautrock: Facetten & Phasen


Das folgende, von mir entwickelte Mind-Map, das die Facetten (Sub-Genres?!) des Krautrocks aufzeigen soll. Die einzelnen Elemente sind nicht unbedingt als Schubladen zu verstehen, in die man einzelne Bands hineinstecken kann, sondern ich möchte vielmehr die Vielfältigkeit des Krautrock aufzeigen. Ich wurde gefragt "Wo kann ich hier die Band xyz  zuordnen?" doch das ist oftmals nur bedingt möglich. Warum? a) manche Bands haben im Laufe der Zeit ihren Musikstil verändert oder b) die Band hat verschiedene Facetten (Musikrichtungen und Stile) in ihrem Repertoire vermischt. Also ich möchte damit sagen, es gibt hier kein eindeutiges "schwarz und weiß".



Krautrock: Diese Bands sollte man kennen


Das RollingStone-Magazin hat am 21.01.2021 einen Artikel mit dem Titel "Das ultimative Who’s Who im Krautrock" veröffentlicht. Dort sind die 29 wichtigsten Bands der Krautrock-Epoche aufgelistet: 

www.rollingstone.de/whos-who-krautrock-bands-musiker-alben-805327/ 

 

Viele Bands, Einzelinterpreten, Alben ,Track-Beispiele habe ich in den beiden anderen Pages "Krautrock Map und Bands" und in "Krautrock Musikzusammengetragen:.


Krautrock: Tonstudios, Produzenten, Veranstalter


Neben den Bands gab es auch eine Reihe von Einzelkünstlern und herausragende Musiker, die den teutonischen Rock (Krautrock) ihren Stempel aufgedrückt haben. Daneben  gab es aber auch Produzenten, Toningenieure, Veranstalter, die zum Erfolg des Krautrocks maßgeblich beigetragen haben. Hier vier legendäre Beispiele:

Foto: Groenland Records
Foto: Groenland Records

Conny Plank († 1987)

- Wikipedia-Eintrag zu "Conny Plank", klick Hier

- Conny Plank auf Discogs.com: klick Hier

- Dokumentation "Conny Plank - Mein Vater der Klangvisionär" (Kinofilm), klick Hier oder Hier

- Das Filter: "Im Studio bei Conny Plank", klick Hier

- Groenland Records: "Conny Plank", klick Hier

- Groenland Records: DoLP-Album:  "V.A.–Who's That Man-A Tribute To Conny Plank", klick Hier

- SDR-Report: "Popmusik-Avantgardist am Mischpult: Conny Plank", klick Hier

- Kölner Stadtanzeiger (13.04.2007): "Conny's Studio steht zum Verkauf", klick Hier

- Spiegel Online (18.01.2013): "Pop aus der Fabrikhalle"; klick Hier   

 

Foto: unbekannt
Foto: unbekannt

Dieter Dierks (... produzierte mehr als 70 Gold- oder Platin-Alben!!!)

Produzent, Tonstudiobesitzer, Toningenieur, Musiker, Plattenlabel; Mobile Studio, Recording (dierks tv).

 

Das Dieter Dierks-Tonstudio ("Die Soundschmiede in Stommeln") ist heute noch aktiv. 

- Wikipedia-Eintrag zu Dieter Dierks: klick Hier

- Dieter Dierks Studios in Pulheim- Stommeln: klick Hier

- Dieter Dierks auf discogs.com: klick Hier

- Breeze Music Records (klick Hier)

Foto: WDR-Sendung 1971
Foto: WDR-Sendung 1971

Rolf-Ulrich Kaiser  (Produzent, Veranstalter, Buchautor)

Kaiser gilt als "der" Initiator und Förderer des deutschen Prog-/Jazz-Rock, dem Krautrock. 

- Wikipedia-Eintrag zu Rolf-Ulrich Kaiser: klick Hier

- Wikipedia-Eintrag zum Label Ohr: klick Hier

- Musikmagazin eclipsed: klick Hier

- Jan Reetze Blog: klick Hier

- WDR-Fernsehen: "Der zerstörte Tisch":  www.youtube.com/watch?v=H3AxGp5k-Qo

- Buch von Rolf-Ulrich Kaiser: klick Hier

 

Foto: Heinrich Klaffs auf Flickr
Foto: Heinrich Klaffs auf Flickr

Fritz Rau (Veranstalter, Konzertagentur L+R;  († 2013))

- Eintrag in Wikipedia zu Fritz Rau: de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Rau

- Lippmann und Rau Stiftung:  www.lippmann-rau-stiftung.de/

- Mama Concerts: de.wikipedia.org/wiki/Marcel_Avram

 

Beispiel zu Lippmann & Rau 1971:

 

Eintrittskarte und der korrespondierende LP-Sampler (klick HIER) und das Nachfolge-Album von 1973 (klier HIER)

Foto: wikipedia
Foto: wikipedia

Gerhard Augustin (DJ, Moderator, Manager, Produzent, † 2021)

- Eintrag in Wikipedia: en.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Augustin

- Eintrag in discogs.com: www.discogs.com/de/artist/322849-Gerhard-Augustin 

 

Artikel zu Gerd Augustin 

- Gerd Augustin ist tot (17.03.2021): klick Hier

- Der Pate des Krautrock: klick Hier

- Der Mann, der den Beat brachte: klick Hier 

- Film von Gerhard Augustin zu Amon Düül II (Gerhard Augustin macht die Ansage!)   

  www.youtube.com/watch?v=6lbvDmNaofk

- Gerhard Augustin im Interview mit Amon Düül www.youtube.com/watch?v=onKp6Rvhuvw

- ein Buch von Augustin "Gerhard Augustin - Der Pate des Krautrock" ISBN 3-86543-050-3


Krautrock: Die wichtigsten Labels


Dazu habe ich im Januar 2018 einen Blog geschrieben: klick Hier.

Diese Informationen werde ich später hier noch nachtragen.

 

Im Portal krautrock-musikcirkus.de werden ca. 650 Plattenlabel gelistet, darunter sind sehr viele  kleine "prvate" Labels die generell nur wenige Alben herausgebracht haben. Daher kann ich mich hier nur auf die wichtigsten, sozusagen die "Major Labels des Krautrocks" konzentrieren. Auch hinter diesen Labels stecken in der Regel große 

bekannte Labels (Mutterunternehmen). Z.B. im Falle von BRAIN war dies die Metronome Records, oder im Falle von Bacillus Records war es Bellaphon. 

 

Labels auf denen Krautrock-Alben herausgebracht wurden:

Es kamen dann noch weitere Labels hinzu, die sich auf Krautrock-Reissues spezialisiert haben oder auch unveröffentlichtes Material herausbringen oder auch NEOKRAUT-Bands veröffentlichen. Hier die bekanntesten Labels  

Fotostrecke mit Etiketten (Labels) von Krautrock-Schallplatten aus den 1970er Jahren:


Krautrock: Literatur


Foto: Krautrock-Literatur good-vinyl.de
Foto: Krautrock-Literatur good-vinyl.de
  • Der Halvmall-Verlag hat im April 2021 eine sehr umfangreiche Liste über Krautrock-Literatur erstellt: klick Hier

  • Ebenso gibt es bei mir eine Seite mit Musik-Literatur (teilweise mit Bücher über Krautrock): klick Hier 

  • Digitales Lexikon "The Crack Of The Cosmic Egg" (DVD oder Download): Audion in Bandcamp: klick Hier oder discogs.com Hier

  • Die Musikzeitschrift "eclipsed" (klick HIER) hat im Jahr 2021 eine 6-teilige Artikel-Serie über Krautrock publiziert.

Krautrock: Veranstaltungsplakate


Einen Großteil der hier gezeigten Veranstaltungsplakate habe ich interessanter weiße auf der Homepage des englischen Pink Floyd Fanclub entdeckt. Dort gibt es eine Poster-Galerie mit einer Unterabteilung "German Rock Festivals" (klick HIER) und dort habe ich mir einige Krautrock-Poster herausgepickt:


Krautrock: Videos


<<< tbd >>>  

z.B. Rock-Palast, WDR-Dokumentation, BBC -Dokumentation, ... 

Einiges gibt es bereits auf meiner Seite "Genres" bei Krautrock:  klick HIER

 

Kraut & Rüben (2006, Episode 1): www.youtube.com/watch?v=0Clf-NnsdME

Kraut & Rüben (2006, Episode 2): www.youtube.com/watch?v=abKPTbrZLPw

Under The Influence - KRAUTROCK: www.youtube.com/watch?v=ne7M63P820g

Agitation Free: klick Hier

GURU GURU: klick Hier

CAN: klick Hier

CAN: klick Hier

Amon Düül II (1970): klick Hier

Faust: klick Hier

Karthago: klick Hier

Jane: klick Hier

Wallenstein: klick Hier

Kraftwerk: klick Hier

Tangerine Dream (Mannheim, 1976): klick Hier

Novalis. klick Hier

Liliental: klick Hier

Gila: klick Hier

 


Krautrock: Kinofilme